Mit neuem Trainer auf Kreisliga-Kurs

SV Hönisch im Aufbruch

Hönisch. In der 1. Fußball-Kreisklasse ist am 11. März der Start in die Rückrunde vorgesehen, und der SV Hönisch macht sich berechtigte Hoffnungen auf den Gewinn der Meisterschaft. Die Mannschaft von Trainer Filip Arizanov führt die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung gegenüber dem TSV Dauelsen an und ist seit dem siebten Spieltag ungeschlagen.
16.02.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Tanju Toku

Hönisch. In der 1. Fußball-Kreisklasse ist am 11. März der Start in die Rückrunde vorgesehen, und der SV Hönisch macht sich berechtigte Hoffnungen auf den Gewinn der Meisterschaft. Die Mannschaft von Trainer Filip Arizanov führt die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung gegenüber dem TSV Dauelsen an und ist seit dem siebten Spieltag ungeschlagen.

Ein großes Verdienst an den derzeitigen Erfolgen gebührt Filip Arizanov. Als Mittelfeldspieler des Oberligisten Rotenburger SV (Saison 1998/99) und TSV Verden (Aufstieg von der Bezirksliga bis in die Niedersachsenliga) bekannt geworden, hat er den Hönischer Trainerposten im Sommer 2011 übernommen. Die Erfolgsaussichten des SV Hönisch waren lange nicht mehr so gut wie in diesen Tagen. Zuletzt spielte er in der 1. Kreisklasse überwiegend gegen den Abstieg. Mit dem neuen Trainier gelingt es der Mannschaft jedoch, an ihre Leistungsgrenzen zu gehen. Den Gewinn der Herbstmeisterschaft feierte der SV Hönisch schon einmal. Mit dem Titelgewinn will er sich aber (noch) nicht beschäftigen.

"Die Kreisliga ist natürlich unser Ziel, der Aufstieg wäre sehr wichtig für den Verein", stellt Kapitän Benedikt Fischer fest. Dem kann der neue Torhüter Jan-Harm Stiller nur zustimmen: "Ich bin begeistert von der Disziplin innerhalb der Mannschaft. Ich werde alles versuchen, meinen Beitrag zum Aufstieg beizutragen." Stiller ist in der Winterpause vom TV Weser Rieda gekommen und beim SV Hönisch vorerst als Nummer eins vorgesehen. Ursprünglich hatte Arizanovs Mannschaft einen Tabellenplatz unter den ersten Fünf angepeilt. "Die Mannschaft sollte keinem Druck ausgesetzt werden", begründet Arizanov die zunächst nicht übermäßig hohe Erwartungshaltung."

Der neue Trainer vermittelte dem Team schnell eine neue Philosophie. "Da wird nicht nur rumgekickt, der Ball wird gezielt von A nach B gespielt", lobt der 1. Vorsitzende Wolfgang Zehl, "da steckt ein System dahinter." Mit Arizanov kamen im Sommer auch Abwehrspieler Adam Musikantow (FC Verden 04 II) und Goce Postolov (TSV Eystrup) zum SV Hönisch , die der Defensive sofort Stabilität verleihen konnten. Jetzt wurde auch noch Ferhat Kadah (TSV Achim) nach Hönisch gelotst. "Mit Ferhat haben wir neuerdings einen erfahrenen Mittelfeldspieler, der die Verbindung zwischen Abwehr und Mittelfeld herstellen kann und in der Lage ist, den tödlichen Pass in die Spitze zu spielen", freut sich Arizanov über seinen qualitativ hochwertigen Neuzugang, "durch fünf weitere Zugänge in der Winterpause haben wir außerdem in der Breite verstärkt. In der Rückrunde dürfte es bei der Mannschaftsaufstellung Härtefälle geben."

Auch auf anderen Gebieten tut sich beim SV Hönisch etwas. Betont Vorstandsvorsitzender Wolfgang Zehl: "Wir sind gerade dabei, eine dritte Herrenmannschaft, eine Altligamannschaft und eine Damenmannschaft auf die Beine zu stellen." Obendrein wird der Hauptplatz auf dem Gelände am Kohweidsweg saniert, und in den kommenden Monaten sollen zusätzliche Spielfelder entstehen. Auch der Neubau einer Sporthalle ist in Planung, von ihr sollen nicht nur Schüler, sondern auch die umliegenden Sportvereine profitieren. Zehl: "Wir sind in Gesprächen mit der Stadt Verden. Ich bin zuversichtlich, dass wir bald grünes Licht bekommen werden."

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