Nach 2:1-Sieg im Prestigeduell Tabellenvierter der Fußball-Kreisliga Osterholz SV Löhnhorst zieht am FC Hansa vorbei

Kreis Osterholz. Der SV Löhnhorst hat sich am letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga Osterholz im Prestigeduell beim FC Hansa Schwanewede mit 2:1 behauptet. Damit beendete die Mannschaft von Trainer Patrick die Saison als Vierter, einen Platz vor dem um einen Zähler schlechteren FC Hansa.
31.05.2017, 00:00
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Von Christian Thiemann und Katharina Grote

Kreis Osterholz. Der SV Löhnhorst hat sich am letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga Osterholz im Prestigeduell beim FC Hansa Schwanewede mit 2:1 behauptet. Damit beendete die Mannschaft von Trainer Patrick die Saison als Vierter, einen Platz vor dem um einen Zähler schlechteren FC Hansa. Der Rangdritte ASV Ihlpohl verabschiedete sich mit einem 8:2-Schützenfest bei Barisspor aus der Saison. Siegreich ließen auch der SV Aschwarden und die TuSG Ritterhude II die Serie ausklingen.

FC Hansa Schwanewede – SV Löhnhorst 1:2 (0:1): Am Ende nahm der SVL die Partie etwas ernster als der Gastgeber. Das 1:0 für die Elf von Patrick Hunger fiel nach rund einer halben Stunde. Christoph Oberschelp hatte einen langen Ball auf Daniel Cummerow abgelegt, der nur noch einschieben musste (35.). Nach der Pause gelang Oberschelp selbst per Schuss ins lange Eck das 2:0 mit seinem schwächeren Linken (72.). Kurz darauf verkürzte Thorsten Vethacke nach einem Doppelpass mit Daniel Gaese zwar noch, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen, auch weil Felix Hoppes Schuss von Niklas Meißner noch von der Linie gekratzt wurde. „Vom Spielverlauf her geht es in Ordnung“, so Hunger. Schwanewedes Philip Heidkämper sah die Ampelkarte.

SV Barisspor – ASV Ihlpohl 2:8 (1:1): Vier Spieler des SV Barisspor mussten zweimal spielen, weil die Kreisstädter in ihren beiden Herrenteams einfach nicht genug Spieler zusammenbekamen. Gegen den ASV Ihlpohl hielt die Mannschaft von Halil Ölge auch deshalb bloß eine Halbzeit lang mit. Ahmed Cakmak erzielte dabei sogar die 1:0-Führung für die Gastgeber, da war noch nicht mal eine Minute gespielt. Jannik Fehrmann gelang noch vor der Pause der Ausgleich, mehr jedoch nicht.

Nach dem Seitenwechsel schwanden allerdings die Kräfte bei Barisspor. Jannik Fehrmann traf zunächst zur 2:1-Führung, ehe Ihlpohl innerhalb von zwölf Minuten auf 7:1 erhöhte. Hassan Matar gelang anschließend noch Ergebniskosmetik, ehe Frank Schardelmann zum Abschluss als Ihlpohler Spielertrainer den 8:2-Endstand markierte.

„In der zweiten Halbzeit haben wir schon besser gespielt“, meinte Schardelmann anschließend und schob hinterher: „Der Gegner konnte sich da aber auch kaum noch bewegen. Es ist trotzdem schön, sich mit einem Sieg verabschiedet zu haben.“

SV Komet Pennigbüttel II – SV Aschwarden 2:4 (0:1): Marc Holler erzielte alle vier SVA-Treffer. Zu allem Überfluss mussten die Lila-Weißen noch eine Rote Karte einstecken und beendeten somit ihr letztes Spiel in Unterzahl. Die Pennigbütteler fingen die Partie stark an, vergaben aber zu viele Torchancen. Doch ab der 35. Minute änderte sich alles. Die Gäste aus Aschwarden zogen ihr Spiel auf. In der 43. Minute landete dann der Ball auch schon im Tor der Pennigbütteler. Marc Holler erzielte seinen ersten Treffer.

Nach der Halbzeit waren die Gäste dann deutlich überlegener. „Den Sieg haben wir uns erst nach der zweiten Halbzeit verdient“, sagte Gäste-Trainer Sven Sohn. Schon in der 52. Minute landete niemand anderes als Holler das 2:0. Kurz darauf ließ Stephan Buschmann seine Mannschaft nochmal Hoffnung schöpfen, er erzielte nur drei Minuten später den 1:2-Anschlusstreffer.

Marc Holler drehte jedoch noch mal richtig auf. In der 59. und 66. Minute legte Holler zwei Mal nach. Sein Viererpack war somit perfekt. Vier Minuten vor dem Abpfiff verlor der frustrierte Timo Brinkmann die Kontrolle. Wegen Nachtretens kassierte er zum Saisonende eine Rote Karte. Somit sollte auch das abschließende Tor zum 2:4-Endstand in der 89. Minute den Kometen nicht mehr von Nutzen sein.

TuSG Ritterhude II – FC Hambergen II 1:0 (0:0): Durch den Sieg im „kleinen“ Derby zog Ritterhude II in der Tabelle noch an Hambergen II vorbei und steht wie eine Etage höher in der Bezirksliga einen Platz vor dem Rivalen. Dass es aber um nichts mehr ging, merkte der neutrale Zuschauer beiden Mannschaften deutlich an.

Bei heißen Temperaturen wollte auf dem Platz nicht so wirklich Stimmung aufkommen. Chancen waren Mangelware, da sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld abspielte. Chadi Abdul-Wahed lief in seiner letzten Partie als Spielertrainer im Feld auf und sah mit an, wie der eingewechselte Marcus Acolatse auf den ebenfalls neuen Dennis Arenthold passte. Arenthold erzielte aus Nahdistanz den goldenen Treffer. „Danach haben wir meinen Abschied ein wenig gefeiert. Ich bin schon etwas traurig“, sagt Abdul-Wahed anschließend.

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