In Oldenburg gewonnen

SVGO: Der nächste Coup

Grambke. „Der Tabellenvierte liegt uns“, frohlockte der Trainer des SV Grambke-Oslebshausen, Matthias Herkt, nach dem überraschend deutlichen 28:22 (14:11)-Erfolg in der Handball-Verbandsliga Nordsee der Männer beim TvdH Oldenburg. Bereits in der Vorwoche hatten die Nordbremer mit dem Wilhelmshavener HV II den seinerzeit Vierten bezwungen.
13.03.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Karsten Hollmann

Grambke. „Der Tabellenvierte liegt uns“, frohlockte der Trainer des SV Grambke-Oslebshausen, Matthias Herkt, nach dem überraschend deutlichen 28:22 (14:11)-Erfolg in der Handball-Verbandsliga Nordsee der Männer beim TvdH Oldenburg. Bereits in der Vorwoche hatten die Nordbremer mit dem Wilhelmshavener HV II den seinerzeit Vierten bezwungen.

Grundlage für den sechsten Saisonsieg war die konzentrierte Abwehrleistung der gesamten Mannschaft. „Auch unser Torhüter Silan Lönnecker kam im Laufe der Partie immer besser rein und hat wieder eine starke Vorstellung gezeigt“, freute sich Herkt. So habe das Team schnell die nötige Sicherheit gewonnen. Deshalb zogen die Gäste auch von einem 5:5 auf 12:7 nach 22 Minuten davon. „Ende der ersten Halbzeit hatten wir dann einen kleinen Hänger“, informierte Matthias Herkt.

Diese Schwächeperiode nutzten die Hausherren dazu, den Rückstand auf drei Tore zu verringern. Aber gleich zu Beginn der zweiten Hälfte war der Drittletzte wieder voll da und setzte sich auf 18:12 und 20:14 ab. Dazu trug auch Mathias Fischer mit seinem insgesamt zwölf Treffern bei. Er hatte im halblinken Rückraum den Vorzug vor Erik Brandt erhalten und rechtfertigte das Vertrauen. „Mathias hatte zwar immer noch die eine oder andere Fahrkarte dabei. Aber mit der Trefferquote von etwa 60 Prozent konnten wir leben“, betonte Herkt.

Erik Brandt kam dann immer nur ausgeruht für die Siebenmeter aufs Feld und verwandelte alle sieben Strafwürfe auch sicher. Erst in der Schlussphase nahm Erik Brandt dann auch einmal richtig am Spiel teil. „Da viele Akteure bis dahin fast durchgespielt hatten, musste ich diesen auch mal etwas Luft verschaffen und habe deshalb durchgewechselt“, teilte Herkt mit. Die Gastgeber kamen aber noch einmal bis auf 20:21 heran. „Da war ein kleiner Bruch im Spiel“, räumte der SVGO-Trainer ein. Doch nach einer Auszeit riss sich der Oberliga-Absteiger wieder zusammen und führte mit sechs Toren in Folge die Entscheidung herbei.

Oldenburgs Goalgetter Lukas Freese erzielte zwar sieben Tore. „Aber weil wir als Mannschaft sehr gefestigt hinten standen, mussten wir Freese nicht auf Mann nehmen“, erklärte Matthias Herkt. Silan Lönnecker wehrte sogar einen Siebenmeter von Freese ab. „Wir haben die Oldenburger immer wieder ins Zeitspiel gezwungen. Diese wussten deshalb zeitweise gar nicht mehr, was sie noch machen sollten“, ließ Matthias Herkt wissen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+