Abstieg als Landesklassen-Zehnter SVGO hat bis zuletzt gehofft

Grambke. Mit einem 28:16 (11:7)-Sieg über den SV Beckedorf konnten die Handballerinnen des SV Grambke-Oslebshausen in der Landesklasse tatsächlich noch einen Platz gutmachen und auf Rang zehn klettern – und steigen dennoch in die Bremenliga ab. „Vor Spielbeginn sind wir davon ausgegangen, dass zwei Mannschaften nicht melden werden.
17.05.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Christian Thiemann

Grambke. Mit einem 28:16 (11:7)-Sieg über den SV Beckedorf konnten die Handballerinnen des SV Grambke-Oslebshausen in der Landesklasse tatsächlich noch einen Platz gutmachen und auf Rang zehn klettern – und steigen dennoch in die Bremenliga ab. „Vor Spielbeginn sind wir davon ausgegangen, dass zwei Mannschaften nicht melden werden. Doch sie bleiben in der Liga, sodass wir absteigen“, erklärte SVGO-Trainer Stephan Rix. Vor dem Sieg gegen Beckdorf hatte der SVGO eine 26:27-Niederlage im Nachholspiel beim TuS Sulingen kassiert.

SV Grambke-Oslebshausen – SV Beckdorf 28:16: Die Partie gegen den ebenfalls abgestiegenen SV Beckedorf begann nervös, erst nach einer Umstellung der Defensive wurde der SVGO stärker und setzte sich mit 11:7 zur Halbzeit ab. Nach der Pause lief laut Rix dann alles „wie am Schnürchen.“ Die Abwehr ließ kaum noch Gegentreffer zu, wodurch sich viele Tempogegenstöße ergaben. Elisadel Libchen führte geschickt Regie in der Offensive und traf insgesamt auch fünfmal.

„Das entsprach schon annähernd dem, was ich mir mit dieser Mannschaft unter Handball vorgestellt habe“, freute sich Rix über die Leistung seines Teams, das eine tolle Rückrunde spielte.

SVGO Bremen: Drees; Flaig (2), Zachow, Reimann (3), Libchen (5), Piepjohn (3), Feldermann (2), Hett (5/1), Schultze (2/2), Bartsch (2/1), de Beet (4), Sieglitz, Ruete

TuS Sulingen – SV Grambke-Oslebshausen 27:26: Stephan Rix haderte immer wieder mit einem der beiden Schiedsrichter: „Einige Fehlentscheidungen verhinderten einen Sieg oder das Unentschieden.“ Dabei war Rix mit der Leistung seiner Mannschaft äußerst zufrieden. Die ersten 20 Minuten hielt der SVGO beim Tabellenzweiten gut mit, brach dann jedoch ein, sodass Sulingen beim Seitenwechsel klar führte und nach 40 Minuten mit sechs Toren vorne lag. Dann drehten die Gelb-Blauen jedoch auf und starteten eine Aufholjagd. „Diese Ein-Tor-Niederlagen sind kein Zufall und zeigen die Qualität der Mannschaft“, erklärte Rix.

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