Handball-Oberligist macht es nach 16:10-Führung aber noch einmal spannend / Am Ende 34:28 SVGO-Nikoläuse pfeffern Fredenbeck weg

Grambke. Würde er seinen Bart noch kräftiger sprießen lassen und dann noch weiß einfärben - Steven von Salzen-Frick könnte glatt als Weihnachtsmann durchgehen. Für eine schöne Bescherung sorgte der starke Rückraumschütze des Handball-Oberligisten SV Grambke-Oslebshausen beim 34:28 (17:15)-Heimsieg über den VfL Fredenbeck II aber auch so.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Olaf Kowalzik

Grambke. Würde er seinen Bart noch kräftiger sprießen lassen und dann noch weiß einfärben - Steven von Salzen-Frick könnte glatt als Weihnachtsmann durchgehen. Für eine schöne Bescherung sorgte der starke Rückraumschütze des Handball-Oberligisten SV Grambke-Oslebshausen beim 34:28 (17:15)-Heimsieg über den VfL Fredenbeck II aber auch so.

Vor dem Anpfiff warf er, mit einer gelb-schwarzen Nikolausmütze auf dem Kopf, noch Adventskalender ins Publikum. Danach pfefferte er den Niedersachsen acht vorzeitige Weihnachtsgrüße ins Netz. Vier in den ersten sieben Spielminuten, acht insgesamt. Damit war er einer der entscheidenden Spieler, die ihrem erleichterten Trainer Majk Skoric den ersten Sieg auf der Trainerbank bescherten. "Wir haben immer die Ruhe bewahrt, selbst als wir in doppelter Unterzahl waren", hob von Salzen-Frick die Hände aber nur bescheiden nach oben.

Sie haben eben kräftig dazu gelernt, die Gelb-Blauen in der vierthöchsten Liga. Skoric lässt die von seinem Vorgänger Bernd Neumann eingeführte 3:2:1-Deckung etwas defensiver agieren, hinter der der Tabellensiebte die Würfe der Niedersachsen mit zunehmender Spielzeit blockte. Für den Dampf nach vorne ist nun Fabian Rojahn in seiner neuen Rolle als Spielmacher verantwortlich, was vor allem dem flinken Außen Marc Krüger gut tut.

Skoric schenkte aber auch dem jungen Sebastian Ruhe trotz einiger leichter Unsicherheiten und Abschlusspech lange Zeit das Vertrauen. "Wiese" zahlte seinem Trainer das in Unterzahl mit dem wichtigen Treffer zum 23:21 zurück.

Dreimal ist Bremer Recht hieß es zu guter Letzt am Kreis, an dem Thies Kohrt seine Kreise anstelle seines verletzten Bruders Bengt und des stark angeschlagenen Siebenmeterschützen Matthias Ruckh zog. Anfangs fehlte Kohrts neuen Mitspielern noch das Vertrauen in seine Leistung, nach dem Seitenwechsel flogen die Bälle jedoch immer öfter zum aus der Reserve aufgerückten Allrounder, der das Leder nach dem 26:24 von Marc Krüger zweimal in Folge zum 28:24 einnetzte. Als Dennis Eckner und Ruckh dann auch noch das 30:24 oben drauf packten, war die Partie zu Gunsten des SVGO gelaufen.

"Trotzdem brauche ich bald Baldriantropfen", schmunzelte ein zufriedener Skoric nach dem Abpfiff. Seine Mannschaft war nämlich mit 16:10 (22.) gut aus den Startlöchern gekommen, danach aber gewaltig eingebrochen. Beim 18:18 glich die Regionalliga-Reserve erstmals aus (33.), die Gelb-Blauen retteten jedoch - trotz mehrerer Zeitstrafen - eine knappe Eintore-Führung (22:21) über die Zeit und zogen nach dem 25:24, unterstützt vom immer besser werden Schlussmann Olaf Sawicki, auf und davon.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+