In Sebaldsbrück mit 0:2 verloren SVGO schwinden die Kräfte

Grambke (gru). Eine Halbzeit lang hat Landesligist SV Grambke-Oslebshausen gestern beim favorisierten ATSV Sebaldsbrück zumindest auf ein Unentschieden hoffen können. Doch nach 90 Minuten standen die Schützlinge von Frank Kandziora mit leeren Händen da. Aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Durchgang gewannen die Ostbremer verdient mit 2:0 und wahrten ihre Chance auf einen Aufstiegsplatz.
26.03.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Klaus Grunewald

Grambke (gru). Eine Halbzeit lang hat Landesligist SV Grambke-Oslebshausen gestern beim favorisierten ATSV Sebaldsbrück zumindest auf ein Unentschieden hoffen können. Doch nach 90 Minuten standen die Schützlinge von Frank Kandziora mit leeren Händen da. Aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Durchgang gewannen die Ostbremer verdient mit 2:0 und wahrten ihre Chance auf einen Aufstiegsplatz.

Den hat der SVGO schon lange nicht mehr im Visier. Andererseits behaupten sie als Tabellenneunter einen Zehn-Punkte-Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Und in Sebaldsbrück zeigten sie in den ersten 45 Minuten, dass sie fußballerisch mit den Spitzenteams der Liga mithalten können. Da hatten die Mannen von ATSV-Coach Cengiz-Fikri Cakir ihre liebe Not mit den Gästen, mussten nach einer Viertelstunde sogar den Ball aus dem eigenen Netz holen. Wegen einer angeblichen Abseitsstellung von Timo Köhnemann aber versagte der souverän pfeifende Yannick Rath dem SVGO den Führungstreffer. Cakirs Bilanz nach dem Pausenpfiff: "Oslebshausen hat uns nicht ins Spiel kommen lassen."

Das sollte sich im zweiten Durchgang ändern. Weil bei den Gästen trotz gut bestückter Ersatzbank mit zunehmender Spieldauer die Kräfte schwanden. Ein Abspielfehler von Köhnemann im Mittelfeld führte in der 55. Minute zum Führungstreffer der Hausherren. Mustafa Celik erwischte das Leder, passte mustergültig auf Gökhan Deli, und der hatte keine Mühe, das 1:0 zu markieren. Vier Minuten später gelang Celik mit einem unhaltbaren Sonntagsschuss aus 20 Metern in den Winkel der 2:0-Endstand.

Nach diesem Tor war für die Gäste die Luft raus. "Da haben wir viel zu überhastet in die Spitze gespielt und viele Bälle verloren", resümierte Kandziora, der sich wegen seiner an diesem sonnigen Sonntag gut besetzten Bank mehr erhofft hatte: "Wir wollten in der zweiten Halbzeit noch eine Schippe drauf legen. Das hat aber nicht geklappt."

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+