Sykes Wasserballer in allen Belangen unterlegen

Syke. Es war eine Lehrstunde gegen einen Gegner, der laut Jochen Zwarg "mindestens zwei Klassen besser war", obwohl er offiziell der gleichen Liga angehört. Die Wasserballer des TuS Syke jedenfalls werden ihre Partie bei den White Sharks Hannover III ganz schnell abhaken, ganz einfach deshalb, weil es nach einer 1:16 (0:8)-Niederlage nichts zu diskutieren gibt.
07.03.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Sykes Wasserballer in allen Belangen unterlegen
Von Jens Hoffmann

Syke. Es war eine Lehrstunde gegen einen Gegner, der laut Jochen Zwarg "mindestens zwei Klassen besser war", obwohl er offiziell der gleichen Liga angehört. Die Wasserballer des TuS Syke jedenfalls werden ihre Partie bei den White Sharks Hannover III ganz schnell abhaken, ganz einfach deshalb, weil es nach einer 1:16 (0:8)-Niederlage nichts zu diskutieren gibt.

Die Gastgeber, ihres Zeichens souveräner und verlustpunktfreier Spitzenreiter, bewiesen einmal mehr, dass sie in der Bezirksoberliga Hannover mangels Konkurrenz einfach nichts verloren haben und ein Oberliga-Aufstieg insofern zwingend erforderlich erscheint.

Sykes Spielertrainer Jochen Zwarg, der das Team gemeinsam mit Klaus Renner betreut und einst selber lange Jahre in der zweiten Bundesliga aktiv war, hatte sich von Anfang an keinen Illusionen hingegeben. Vielmehr gerät er regelrecht ins Schwärmen, wenn er über die White Sharks spricht: "Sie sind ein Vorbild für alle Vereine in Deutschland", erklärt Zwarg. "Die lassen sich ihre gute Ausbildung etwas kosten, machen regelmäßig Trainingslager und fahren zu Turnieren ins Ausland." Ein Beweis, dass dieser Weg der richtige ist, ist der Jahrgang 1995/96, der aktuell die dritte Herrenmannschaft bildet. Er soll Schritt für Schritt an Bundesliganiveau herangeführt werden. Dass man diesbezüglich schon recht weit ist, bekamen jetzt auch die Syker zu spüren. "Körperlich waren wir zwar stärker", bemerkte Zwarg, aber das habe keinerlei Vorteile gebracht. Spielerisch seien die gegnerischen Talente einfach turmhoch überlegen gewesen, "die haben sich auf eine Art und Weise im Wasser bewegt, der wir

einfach nichts entgegenzusetzen hatten", musste der Fachmann neidlos anerkennen.

Im Vergleich dazu fehlte den Sykern der Blick für den entscheidenden Pass, der hier und da durchaus hätte gespielt werden können. Es waren Szenen, die im Ansatz gefährlich waren - nicht mehr, nicht weniger. Doch der Abschluss blieb entweder ganz aus oder war letztlich viel zu harmlos. Das wiederum nutzten die Hannoveraner gnadenlos aus. "Von ihren 16 Toren waren bestimmt 70 Prozent Kontertore", schätzte Zwarg. Und dennoch: In diesem Gemisch aus grundsätzlicher Unterlegenheit und vermeidbaren Fehlern schaffte es ein TuS-Akteur, positiv herauszustechen: der junge Ole Landsberg. "Er hat seine Sache wirklich sehr gut gemacht", lobte Zwarg, dem gleichfalls etwas ganz Besonderes an diesem Tag gelang. Er erzielte den Ehrentreffer der Syker zum Endstand von 1:16.

TuS Syke: Schumacher - Zwarg (1), Landsberg, Keuling, Kahl, H. Eickhoff, Lienhop, Frömberg.

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