HSG-Reserve betreibt Wiedergutmachung / Dämpfer für Lesum Tabellenführung zurückerobert

Schwanewede·Lesum. Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II hat sich die Tabellenführung in der Handball-Kreisoberliga Nord der Männer zurückerobert: Die "Schwäne" setzten sich gegen den ATS Bexhövede mit 27:23 durch. Die HSG Lesum/St. Magnus ließ dagegen beim Schlusslicht TuS Zeven völlig überraschend Federn und kehrte mit einer 24:32-Niederlage zurück.
27.09.2011, 05:00
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Von Olaf Kowalzik

Schwanewede·Lesum. Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II hat sich die Tabellenführung in der Handball-Kreisoberliga Nord der Männer zurückerobert: Die "Schwäne" setzten sich gegen den ATS Bexhövede mit 27:23 durch. Die HSG Lesum/St. Magnus ließ dagegen beim Schlusslicht TuS Zeven völlig überraschend Federn und kehrte mit einer 24:32-Niederlage zurück.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II - ATS Bexhövede 27:23 (15:10): "Gewinnen fühlt sich besser an als verlieren." Ole Bammert, der Trainer der "Schwäne", war nach dem verdienten Heimsieg zu Scherzen aufgelegt. Nach der Niederlage in Himmelpforten wollte der Gastgeber vor allem Wiedergutmachung vor sich selbst betreiben, das ist ihm mit einer sehr disziplinierten ersten Hälfte auch gelungen.

Die Abwehr stand souverän, vorne funktionierte wiederum das Angriffsspiel, sodass der Aufsteiger sofort mit 7:1 klasse aus den Startlöchern kam (10.). "Zur Pause hätten wir bei einer besseren Chancenauswertung sogar noch höher führen müssen", fand Bammert bis dahin nur ein kleines Haar in der Suppe. Nach dem Seitenwechsel ließ die Angriffsstärke der "Schwäne" dann etwas nach, ohne dass der Vorsprung in Gefahr gebracht wurde. Selbst in doppelter Unterzahl gelangen den Niedersachsen noch einige wichtige Tore zum verdienten Sieg.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Bülter, Voller; Rohdenburg (9/6), Stellmann (1), Lumma (5), Bröhldick (1), Claussen (n.e.), Blendermann, Wischhusen (1), Pomorski (1), Mahlke (2), Hanke (1), Theuerholz (6), Tants.

TuS Zeven - HSG Lesum/St. Magnus 32:24 (16:10): "Das war der genau richtige Dämpfer für uns, um uns klar zu werden, dass wir noch viel mehr machen müssen", maulte der HSG-Spielertrainer Sven Guse mit der katastrophalen Vorstellung seiner Mannschaft. Die hatte gegen das bislang punktlose Schlusslicht quasi ohne Abwehr gespielt und auch im Angriff entschieden zu früh abgeschlossen, was sich prompt im deutlichen Sechs-Tore-Rückstand zur Halbzeit negativ auswirkte. "Es war das bislang schlechteste Spiel meines Teams", schloss Sven Guse seine Analyse deutlich unzufrieden ab.

HSG Lesum/St. Magnus: Huckschlag, Bräuer; Michael Thomaneck (5), Delventhal (2), Maul (2), Hummrich, Marius Thomaneck (4), Zerjatke (4), Neumann (3), Guse (4), Bode.

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