Saison in der Korbball-Bundesliga biegt morgen in Moordeich auf die Zielgerade ein Tag der ersten Entscheidungen

Stuhr-Moordeich. So langsam biegen die heimischen Korbball-Teams aus der Bundesliga Nord auf die Zielgerade ein. Zwei Drittel der Saison sind inzwischen vorbei, die Entscheidungen über die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft und über den Abstieg aus der höchsten Spielklasse werden in den kommenden Wochen fallen. Vielleicht steht bereits am morgigen Sonntag, nachdem der viertletzte Spieltag in der Halle Moordeich ausgetragen worden ist, eine Sache fest. Dabei geht es um die gastgebende TSG Seckenhausen-Fahrenhorst.
19.02.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Christine Leska-Ottensmann

Stuhr-Moordeich. So langsam biegen die heimischen Korbball-Teams aus der Bundesliga Nord auf die Zielgerade ein. Zwei Drittel der Saison sind inzwischen vorbei, die Entscheidungen über die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft und über den Abstieg aus der höchsten Spielklasse werden in den kommenden Wochen fallen. Vielleicht steht bereits am morgigen Sonntag, nachdem der viertletzte Spieltag in der Halle Moordeich ausgetragen worden ist, eine Sache fest. Dabei geht es um die gastgebende TSG Seckenhausen-Fahrenhorst.

Der Aufsteiger schlug sich in vielen Partien recht wacker und hielt gegen die etablierten Teams gut mit. Dennoch stehen nach 14 Spielen lediglich drei Punkte zu Buche. Sollten morgen in den Duellen mit dem FTSV Jahn Brinkum und dem TuS Sudweyhe keine Zähler herausspringen, stünde der Abstieg vorzeitig fest.

Jahn-Trainer Torsten Behrens erwartet gegen Seckenhausen jedenfalls eine richtig spannende Begegnung. "Die TSG hat letzte Woche in Stöcken eine tolle Leistung gezeigt. Da wird es für uns nicht leicht", warnt er vorsorglich und fügt hinzu: "Vor allem, weil wir auch mit uns selber zu kämpfen haben. Da ständig Spielerinnen fehlen, ist es schwierig, bestimmte Automatismen oder überhaupt Rhythmus in unsere Aktionen zu bringen."

Weiter oben in der Tabelle stehen derweil der TV Stuhr und der TuS Sudweyhe. Die größten Chancen auf die Teilnahme am Finalturnier um die Deutsche Meisterschaft haben dieses Mal die Stuhrerinnen. Sie verbuchten zuletzt sechs Siege in Folge und arbeiteten sich mit 16 Zählern auf den zweiten Platz vor.

Großer Schritt ist möglich

Sollte im Nachholspiel gegen den TSV Heiligenrode, das noch im Anschluss an den morgigen regulären Spieltag ausgetragen wird, ein Sieg herausspringen, wäre das ein weiterer großer Schritt Richtung Deutsche Meisterschaft - besonders dann, wenn zeitgleich die Damen des TuS Sudweyhe patzen. Das Team von Alexander Mauz trifft auf Schlusslicht TSG Seckenhausen und anschließend auf den SV Brake.

Wenn der Tabellendritte den knappen Erfolg aus dem Hinspiel wiederholt, müssen die personell arg gebeutelten Sudweyherinnen (möglicherweise noch vorhandene) leise Träume von der Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen endgültig ad acta legen.

Der Zeitplan: 10 Uhr: TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - FTSV Jahn Brinkum, 10.50 Uhr: TB Stöcken - SV Brake, 11.40 Uhr: TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - TuS Sudweyhe, 12.30 Uhr: TV Bremen - Walle 1875 - FTSV Jahn Brinkum, 13.20 Uhr: SV Brake - TuS Sudweyhe, 14.10 Uhr: TB Stöcken - TV Bremen-Walle 1875, 15 Uhr: TV Stuhr - TSV Heiligenrode.

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