Fenslau-Team verliert zweimal binnen drei Tagen mit 1:4, während Karlshöfen einen Last-Minute-Sieg bejubelt Tarmstedt baut das Schlusslicht auf

Landkreis Rotenburg. Der TuS Tarmstedt wird die jüngsten beiden Auftritte in der Fußball-Kreisliga Rotenburg in unangenehmer Erinnerung behalten. Die Elf von Trainer Thomas Fenslau hatte binnen drei Tagen am Wendohweg gegen das Schlusslicht TV Stemmen und die SG Unterstedt jeweils mit 1:4 Toren das deutlich kürzere Ende für sich.
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Von Reiner Tienken

Landkreis Rotenburg. Der TuS Tarmstedt wird die jüngsten beiden Auftritte in der Fußball-Kreisliga Rotenburg in unangenehmer Erinnerung behalten. Die Elf von Trainer Thomas Fenslau hatte binnen drei Tagen am Wendohweg gegen das Schlusslicht TV Stemmen und die SG Unterstedt jeweils mit 1:4 Toren das deutlich kürzere Ende für sich. Auch der TSV Gnarrenburg setzte seine Talfahrt fort.

TuS Tarmstedt – TV Stemmen 1:4 (0:3): „Wir hatten große Standprobleme auf dem frisch gemähten Rasen“, wies Trainer Thomas Fenslau auf das falsche Schuhzeug bei dem einen oder anderen Spieler hin. Die Tarmstedter erwischten einen gebrauchten Tag. Abspielfehler und Unstimmigkeiten zogen sich beim Gastgeber wie ein roter Faden durch die Begegnung. Die Platzherren kassierten zu allem Überfluss auch noch eine Rote Karte.

Jannick Jagels, der mit offener Sohle zum Ball grätschte, erhielt die Höchststrafe. Bereits zuvor lief es wenig rund für den TuS-Akteur. Jagels scheiterte per Foulelfmeter, den Felix Möller erzwungen hatte, am Gäste-Torwart. Christoph Becker sorgte per Foulelfmeter, den Sven Melchert herausgeholt hatte, dann wenigstens noch für den Ehrentreffer.

Heeslinger SC II – TSV Bülstedt/Vorwerk 4:1 (1:1): Der Aufsteiger hielt 60 Minuten lang mit. „Wir machen es in der ersten Halbzeit richtig gut“, lobte Coach Thomas Ziegler sogar. Simon Loth sorgte da per fulminantem 35-Meter-Freistoß, der maßgerecht im Winkel einschlug, für die vorübergehende Gäste-Führung. Simon Loth rieb sich als einzige Spitze über die volle Distanz auf. Die HSC-Reserve zog nach einem Freistoß gleich. Enis Busch gelang mit einem 25-Meter-Freistoß in den Winkel auch ein Klassetor. Andre Schwarmann entschärfte kurz zuvor einen Freistoß noch in super Manier. Die jungen HSC-Hüpfer hatten in der letzten halben Stunde mehr zuzusetzen. Beim Gast schwanden die Kräfte. TSV-Torhüter Andre Schwarmann wendete eine noch höhere Niederlage ab.

TuS Tarmstedt – SG Unterstedt 1:4 (0:0): „Wir haben in der ersten Halbzeit einen sehr großen Aufwand betrieben“, fühlte sich Coach Thomas Fenslau beim Abpfiff unter Wert geschlagen. Auf nassem Rasen wurde um jeden Meter gekämpft. Die Tarmstedter erarbeiteten sich bis zur Pause ein Chancenplus. Felix Möller, Eugen Zilke und Jonas Marherr standen vor der Führung. Die Gäste machten es besser im Abschluss. Drei der vier SGU-Kontertore ging eine TuS-Standardsituation voraus. Kevin Zilke schloss einen schön vorgetragenen TuS-Angriff über Jan Runow und Matthias Rass zum Ehrentreffer ab. Der Endstand täuschte etwas darüber hinweg, dass die Platzherren bedeutend mehr Engagement an den Tag legten als noch gegen den TV Stemmen.

FC Alfstedt/Ebersdorf – TSV Gnarrenburg 6:1 (2:0): Umstrittene Gegentore führten den Gast deutlich auf die Verliererstraße. Die Rot-Schwarzen warteten vor dem 2:0 und 4:1 vergeblich auf den Abseitspfiff. Die Gnarrenburger boten vor der Pause eine indiskutable Leistung.

„Das war unsere schlechteste Halbzeit seit Jahren“, fand Spielertrainer Patrick Wellbrock deutliche Worte. Markus Schriefer brachte den TSV mit einem Joker-Tor zwischendurch heran. Sönke Janke vergab wenig später die Großchance zum Anschlusstreffer. Der Torhüter entschärfte einen Foulelfmeter (54.). Die Gäste fühlten sich zudem um ein Tor benachteiligt. Der Unparteiische deutete beim Treffer von Thorsten Wellbrock eine Abseitsstellung. Vorlagengeber Mohammad Shikhan hatte jedoch fast von der Torauslinie abgelegt.

FC Ostereistedt/Rhade – TSV Karlshöfen 2:3 (1:1): Die Gäste holten die Kastanien nach Ablauf der 90 Minuten aus dem Feuer. Der Stachel der Enttäuschung saß beim Gastgeber nach zwei Gegentreffern in der Nachspielzeit tief. Trainer Peter Leschniok bewies mit der Einwechslung von Felix Winkelmann und Jonathan Böttjer ein glückliches Händchen. Die beiden Joker sorgten für den 2:2-Ausgleich.

Böttjer bugsierte eine Kopfballverlängerung von Felix Winkelmann in die Maschen und legte anschließend sogar noch das umjubelte Siegtor auf. Hannes Schröder verwertete einen Pass in die Gasse zum 3:2. Alexander Hilken traf vor der Pause per Kopf nach Ecke von Maurice Ruröde. „Der Ball lief kaum über drei bis vier Stationen“, erlebte Trainer Peter Leschniok trotz des Last-Minute-Sieges dennoch viel Leerlauf.

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