Bornreihe möchte heute gegen Heeslinger SC dreifach punkten Teamgeist soll es richten

Bornreihe (kh). Zwei derzeitige Mittelfeldmannschaften, ein Ziel: Sowohl der SV Blau-Weiß Bornreihe als auch der Heeslinger SC fühlen sich nicht wohl im grauen Mittelmaß der Fußball-Landesliga Lüneburg. Heute um 17.
21.09.2013, 00:00
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Von Karsten Hollmann

Zwei derzeitige Mittelfeldmannschaften, ein Ziel: Sowohl der SV Blau-Weiß Bornreihe als auch der Heeslinger SC fühlen sich nicht wohl im grauen Mittelmaß der Fußball-Landesliga Lüneburg. Heute um 17.30 Uhr treffen die beiden nur durch einen Punkt getrennten, ambitionierten Klubs auf dem Sportplatz bei Postels in Bornreihe aufeinander.

Der Heeslinger SC, der von Ex-Profi Sören Seidel trainiert wird, kommt nach einem schwachen Start immer besser in Fahrt. Davon konnte sich zuletzt auch der VSK Osterholz-Scharmbeck bei der 0:1-Niederlage in Heeslingen überzeugen. Dabei schaute Bornreihes Coach Matthias Ruländer zu: „Heeslingen hat das gegen den VSK sehr gut gemacht. Es handelt sich um eine vor allem auch läuferisch sehr starke Mannschaft.“ Besonders vom Riesen-Laufpensum von Jannis Oberbörsch zeigte sich Ruländer beeindruckt. Der Fußball-Lehrer machte zudem zwei hervorragend besetzte Außenbahnen aus.

„Trotz allem müssen wir gegen Heeslingen gewinnen, um weiter nach oben zu kommen. Wir wollen uns die beiden Punkte wiederholen, die wir beim 2:2 bei Eintracht Elbmarsch verloren haben“, sagte Matthias Ruländer. Die personelle Lage will und will sich bei den Blau-Weißen aber einfach nicht entspannen. Nun hat sich neben den vielen Langzeitverletzten auch noch Hendrik Lütjen mit einem Hexenschuss abgemeldet. SV-Kapitän Nils Gresens ist krank und konnte ebenso wie die verletzten Lennard Uhlhorn und Yavuz Simsek in der Woche nicht trainieren.

Der Einsatz des Trios ist sehr fraglich. Philip Bähr befindet sich noch im Urlaub. Co-Trainer Nils Kühtmann kommt wegen einer Oberschenkelzerrung nicht als Ersatzkeeper in Frage. Dafür meldete sich Sören Fehrmann zurück. „Wir werden aber dennoch irgendwie eine Mannschaft auf den Platz bringen, die die drei Punkte holen muss“, so Matthias Ruländer. Der Coach beschwört den Teamgeist herauf: „Wir müssen es jetzt über die Gemeinschaft richten. Das funktioniert sehr gut bei uns.“ Er hofft, den einen oder anderen angeschlagenen Spieler zumindest eine Halbzeit auflaufen lassen zu können. Der ehemalige Bornreiher Daniel Grimm besitzt bei den Heeslingern den Status eines Edeljokers, der immer für ein Tor gut ist. Der Kader ist fast noch genauso stark wie das Oberligateam der vergangenen Saison. „Heeslingen hat ein Top-Umfeld“, betonte Ruländer.

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