Kreisoberliga der Frauen: Hatje-Sieben gewinnt 19:18 beim TSV Intschede – Stimmung in Riede am Abgrund Teamgeist sorgt für Uphuser Sieg

Die Kreisoberliga-Handballerinnen des TB Uphusen haben mit 19:18 (12:11) beim TSV Intschede gewonnen und somit den Aufwärtstrend fortgesetzt. Im Spitzenspiel holte die SG Achim/Baden gegen den TuS Rotenburg einen Punkt – 17:17 (4:6). Der MTV Riede bildet nach der 13:19 (6:8)-Niederlage beim TV Scheeßel weiterhin das Schlusslicht.
01.04.2014, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Kim Patrick Puhlmann

Die Kreisoberliga-Handballerinnen des TB Uphusen haben mit 19:18 (12:11) beim TSV Intschede gewonnen und somit den Aufwärtstrend fortgesetzt. Im Spitzenspiel holte die SG Achim/Baden gegen den TuS Rotenburg einen Punkt – 17:17 (4:6). Der MTV Riede bildet nach der 13:19 (6:8)-Niederlage beim TV Scheeßel weiterhin das Schlusslicht.

TSV Intschede - TB Uphusen 18:19 (11:12): „Das war purer Abstiegskampf“, erklärte Uphusens Trainer Peter Hatje. Tatsächlich war die Partie von viel Kampf, technischen Fehlern und Fehlwürfen geprägt. „Einen Schönheitspreis hat dieses Spiel nicht verdient“, ergänzte Hatje. Über die gesamten 60 Minute war die Begegnung ausgeglichen. Keine Mannschaft setzte sich entscheidend ab. Mitte der ersten Halbzeit stand es 7:7, bis zur Pause erspielten sich die Gäste eine knappe Führung – 12:11.

Die Hatje-Sieben erzielte durch Jenny Albers eine Minute vor dem Ende das 19:18. Die Gäste hielten dann den Ball in den eigenen Reihen und fuhren mit zwei Punkten nach Hause. „Ich habe absoluten Teamgeist gesehen. Wir wollten den Sieg einfach mehr“, jubelte Hatje.

TV Scheeßel - MTV Riede 19:13 (8:6)

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Die Situation vom MTV Riede wird immer prekärer. Nach der deutlichen Niederlage in Scheeßel ist die Luft beim Schlusslicht wohl endgültig raus. Zwar liegt die Mannschaft von Trainerin Michaela Feldmann nur zwei Punkte hinter dem Vorletzten TSV Intschede, die Hoffnungen auf den Klassenerhalt scheinen jedoch nicht mehr zu existieren: „Wir hatten vergangene Woche aufgrund vieler Absagen mal wieder kein Training. Die Spielerinnen können sich nicht mehr motivieren“, fand Feldmann deutliche Worte. Allgemein ist die Zukunft der Riederinnen ungewiss. „Aus dem Nachwuchs rückt keiner nach“, so Feldmann. In Scheeßel hielten die Gäste zwar die erste Halbzeit gut mit, danach lief beim MTV jedoch nicht mehr viel zusammen und verlor verdient.

HSG Mittelweser - HSG Cluvenhagen/Langwedel 21:22 (8:15): Fünf Sekunden vor dem Ende kam Cluvenhagens Julia Guroll an den Ball, fand die Lücke und brachte den Ball im Tor der HSG Mittelweser unter – die Entscheidung zum 22:21. Dass es am Ende noch so knapp wurde, war zur Halbzeit nicht abzusehen. Denn nach 30 Minuten führte die Mannschaft von Trainerin Svenja Vast deutlich mit 15:8. „Ab der 50. Minute habe ich viel durchgewechselt, dadurch kam eine gewisse Unsicherheit ins Spiel. Das geht also auf meine Kappe“, gab Vast zu. Durch eine stabile Abwehr und eine starke Leistung von Torhüterin Kira Neuhof gewannen am Ende die Gäste das Spiel jedoch verdient.

SG Achim/Baden - TuS Rotenburg 17:17 (4:6): Das Spitzenspiel zwischen Achim und Rotenburg war durch zwei starke Deckungsreihen geprägt. Vor allem in der ersten Hälfte ließen die Defensiv-Abteilungen nur wenig zu: In den ersten 30 Minuten fand der Ball lediglich zehn Mal den Weg ins Tor – 4:6 lagen die Gastgeberinnen von Trainerin Anja Dumke zurück: „Trotz des Rückstandes agierte unsere Deckung das erste Mal in der Saison komplett überzeugend.“

Allerdings fehlte den Achimerinnen am Ende das nötige Glück, um einen Punkt mehr zu verbuchen. 15 Sekunden vor dem Abpfiff lagen die Gastgeberinnen noch mit 17:16 vorne, doch Rotenburg glich durch einen überfallartigen Tempogegenstoß noch aus. Achims Mareike Schlegel überzeugte und steuerte sieben Treffer bei.

TSV Morsum II - HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf 27:23 (16:10): Nach dem Sieg der Morsumerinnen über Bruchhausen hat die Mannschaft von Trainer Udo Lerke nun drei Wochen Pause. „Hoffentlich vergessen meine Spielerinnen nicht, was sie am Wochenende gezeigt haben“, sagte der Coach mit einem Schmunzeln. Lediglich am Anfang lag sein Team noch zurück, dann aber überzeugte Morsum mit einer guten Abwehrleistung und führte zur Halbzeit bereits mit 16:10.

„Den Wiederbeginn haben wir verschlafen. Das passiert uns ständig“, sagte Lerke. Bruchhausen kam auf 16:19 heran. Morsum konzentrierte sich wieder und kam zu einem 27:23-Sieg.

HSG Phoenix Bassum-Twistringen II - TSV Kirchlinteln 27:23 (14:18): Vorne hui, hinten pfui. „Ein großes Lob an meine Offensiv-Abteilung. Dadurch kann ich auch über die Defensiv-Leistung hinwegsehen“, berichtete Sven Aschmies, Trainer des TSV Kirchlinteln. Während seine Abwehr 23 Treffer kassierte, glänzte im Angriff vor allem die starke Rückraumspielerin Lotta Bunte und steuerte elf der 27 Tore bei – damit war sie die beste Werferin.

Die Gäste hatten über die gesamte Spielzeit die Partie unter Kontrolle. Sobald die Bassumerinnen herankamen, erhöhte die Aschmies-Sieben wieder das Tempo und zog davon. Über ein 10:8 und 15:9 erspielte sich Kirchlinteln eine 18:14-Halbzeitführung. Auch nach dem Wiederanpfiff dominierte der Spitzenreiter weiter die Partie.

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