Tennis Gemischte Gefühlslagen beim Ottersberger TC und TC Oyten

Die Herren 50 des Ottersberger TC sind erfolgreich in die neue Saison gestartet. Die Herren 55-Mannschaft des TC Oyten verlor dagegen zum Auftakt denkbar knapp.
22.06.2020, 16:41
Lesedauer: 3 Min
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Von Maurice Reding und Florian Kastens

Es ist keine normale Tennis-Saison, die in diesem Sommer gespielt wird. Aber das Positive vorweg: Trotz Corona dürfen die hiesigen Vereine wieder Punktspiele bestreiten. Für die Herren 50 des Ottersberger TC lief es in der Nordliga gleich richtig rund. Sie schlugen ihren Gegner, den Klipper THC, souverän. Die Herren 55 des TC Oyten mussten sich dagegen in ihrem Auftaktmatch dem TC Fredenbeck knapp geschlagen geben.

Ottersberger TC - Klipper THC 6:3: Die Herren 50 des Ottersberger TC haben ihrem ersten Gegner, dem Klipper THC, keine Chance gelassen. Mit 6:3 starteten die Gastgeber erfolgreich in die Nordliga-Saison. „Im Großen und Ganzen war das souverän von uns“, berichtete Mannschaftsführer Christoph Engelke. Bereits nach den Einzeln sah es für die Ottersberger gut aus. Zwar verlor Michael Weiß, der als Nummer eins in die Saison geht, die Auftaktpartie gegen Lars Seidel mit 3:6, 3:6, doch Andreas Busch glich souverän aus. Mit zweimal 6:0 ließ er seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance. André Stelling musste sich wie Michael Weiß ebenfalls geschlagen geben. Doch Marco Wingerning, Christoph Engelke und Sebastian Weil bogen das 1:2 in ein 4:2 nach den Einzeln um. Im ersten Doppel fiel bereits die Vorentscheidung. Weiß und Busch besiegten ihre Doppel-Gegner im dritten Satz mit 10:8 im Tiebreak. Damit bedeuteten die restlichen zwei Doppel nur noch Ergebniskosmetik. Das folgende ging dann auch mit 6:3, 6:4 an den Gast. Dabei wurde Wingerning von Keven Westphal unterstützt. „André Stelling hat sich im Einzel leider am Rücken verletzt, sodass er nicht mehr Doppel spielen konnte“, berichtete Engelke. Im dritten Doppel zeigten die Ottersberger aber noch mal ihre ganze Klasse. Engelke und Weil fegten ihre Gegner mit 6:0, 6:3 vom Platz. „Wir haben das dritte Doppel extra stark gemacht. Das war dann ja auch erfolgreich“, freute sich Engelke über den souveränen Erfolg seines Teams. Trotz der Corona-Einschränkungen hatten die Ottersberger am ersten Spieltag der Sommerrunde viel Spaß. „Wir haben es nicht bereut, dass wir angetreten sind. Auch unser Gegner war zufrieden, auch wenn wir uns danach nicht zusammensetzen konnten“, sagte Engelke. Im kommenden Spiel müssen die Ottersberger gegen den SC Condor antreten, der ebenfalls sein Auftaktmatch erfolgreich gestaltete.

TC Oyten - TC Fredenbeck 3:6: Mit einer 3:6-Heimniederlage gegen den TC Fredenbeck ist die Herren-55-Mannschaft des TC Oyten in ihre Oberliga-Saison gestartet. Letztlich führten vor allem zwei knapp verlorene Einzel zur Auftaktpleite. So mussten sowohl Hartmut Schmidt-Klute als auch Helmut Ludwig ihre Partien hauchdünn im dritten Durchgang abgeben. „Beides war sehr bitter. Bei mir vielleicht ein Stück weit verdienter für den Gegner, weil er einfach mutiger war. Helmut Ludwig stand gegen einen destruktiv spielenden Kontrahenten dicht vor dem Sieg, hat aber einen Matchball im dritten Satz knapp verschlagen“, berichtete Kapitän Hartmut Schmidt-Klute. Alle anderen Matches verliefen glatter. So standen Hilmar Wagner im Spitzeneinzel und der an Position drei spielende Neuzugang Philipp Uphoff in ihren Spielen vor unlösbaren Aufgaben. Ihre Widersacher sollten sich als zu stark erweisen. Für die beiden Punktgewinne in den Einzeln zeigten sich Martin Kehmna und Thomas Weber verantwortlich. Sie kontrollierten ihre Gegner und brachten den Sieg sicher nach Hause. Schnell entschieden wurde das Punktspiel dann durch das zweite Doppel. In diesem zeigten sich der überragende Einser des TC Fredenbeck, Stefan Poppe, zusammen mit dem unangenehm zu bespielenden Thomas Schulze als unbezwingbar. Dem ersten Oytener Doppel um Martin Kehmna und Philipp Uphoff ging nach starkem Start Mitte des zweites Satzes ein wenig die Puste aus. Für einen weiteren Punkt sorgten Gerd Scheinert und Thomas Weber, die im zweiten Durchgang von der Aufgabe ihrer Gegenüber profitierten, das Duell aber vermutlich auch auf sportlichem Wege für sich entschieden hätten. „Wir waren nach dem Spiel alle ziemlich enttäuscht“, verriet Hartmut Schmidt-Klute und richtete den Blick schnell nach vorne: „Am nächsten Wochenende haben wir direkt die Gelegenheit zur Revanche. Wir treten in gleicher Besetzung an und hoffen, dass wir die Schlüsselspiele dieses Mal für uns entscheiden können.“

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