Fischtown Pinguins verzweifeln beim 0:2 an Straubings Torwart Teufelskerl Climie

Bremen. Diese Paarung hatte es in sich. Am Sonntag gastierten die Fischtown Pinguins bei den Straubing Tigers, gegen die die Bremerhavener im Liga-Betrieb zuletzt vor mehr als zehn Jahren gespielt hatten.
26.09.2016, 00:00
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Teufelskerl Climie
Von Marlo Mintel

Bremen. Diese Paarung hatte es in sich. Am Sonntag gastierten die Fischtown Pinguins bei den Straubing Tigers, gegen die die Bremerhavener im Liga-Betrieb zuletzt vor mehr als zehn Jahren gespielt hatten. Es war der 17. April 2006, ein Datum, das den Bremerhavener Eishockey-Fans in keiner guten Erinnerung sein dürfte. In einer packenden Playoff-Finalserie um die DEL2-Meisterschaft kam es in Bremerhaven zum entscheidenden fünften Spiel, das die Straubinger mit 2:1 gewannen. Nun trafen sich beide Teams in der DEL wieder, und es wurde ein erneutes enges Spiel, das die Tigers mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) gewannen. „Es war ein glücklicher Sieg für Straubing”, sagte Bremerhavens Manager Alfred Prey, dessen Mannschaft einen frühen Rückstand verkraften musste. Nach nur 54 Sekunden gingen die Hausherren bereits in Front.

Die Bremerhavener ließen sich den frühen Schock allerdings nicht anmerken. Sie drängten auf den Ausgleich, der in der zehnten Minute auch gelang. Allerdings nahmen die Schiedsrichter das vermeintliche Tor nach dem Videobeweis zurück. Beim Schuss von Pinguins-Abwehrspieler Mike Moore, der von Angreifer Jack Combs abgefälscht wurde, sahen sie eine aktive Bewegung zum Puck vom Stürmer. Es hieß also weiter 0:1 aus Sicht der Gäste, die in dieser Phase die sich ergebenden Überzahlsituationen nicht entscheidend nutzen konnten. „Da müssen wir kaltschnäuziger werden“, sagte Prey.

Auch Anfang des Mitteldrittels präsentierten sich die Pinguine DEL-tauglich und suchten den Torabschluss. Doch der Treffer fiel aus ihrer Sicht auf der falschen Seite. Ross Mauermann fälschte einen Schuss von Max Renner unhaltbar für seinen Torwart Nieminen ab. 2:0 für die Hausherren, so endete auch der Zwischenabschnitt.

Im Schlussdrittel ein unverändertes Bild. Die Fischtown Pinguins waren stets bemüht, sich mit einem Treffer selbst zu belohnen. Doch sie kamen an Straubings Torwart Matthew Climie nicht vorbei. „Er war der beste Straubinger Spieler auf dem Eis”, lobte Alfred Prey den Kanadier, der 35 Torschüsse der Bremerhavener parierte. Auch die Großchance von Jack Combs (49.) vereitelte der Torwart. Am Ende blieb es beim 2:0-Erfolg der Straubinger.

Jetzt heißt es für die Pinguine „Mund abputzen”, sagte Prey und blickte bereits voraus auf den kommenden Freitag. Dann kommt die Düsseldorfer EG nach Bremerhaven (19.30 Uhr).

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