SVGO-Fußballer verlieren bei Landesliga-Tabellenführer Geestemünde spät und in Unterzahl mit 1:3

Teuflische Schlussminuten

Grambke-Oslebshausen. Erst in der 87. Spielminute mussten die Fußball des SV Grambke-Oslebshausen den 1:2-Gegentreffer beim Spitzenreiter ESC Geestemünde hinnehmen.
03.11.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jannis Fischer

Erst in der 87. Spielminute mussten die Fußball des SV Grambke-Oslebshausen den 1:2-Gegentreffer beim Spitzenreiter ESC Geestemünde hinnehmen. Zuvor erkämpften sich die Grambker eine lange Zeit ein verdientes 1:1 in Unterzahl. Am Ende verloren die Landesliga-Kicker von der Sperberstraße in Bremerhaven mit 1:3 (0:1).

„Wenn man den Spielverlauf betrachtet, ist es wirklich mehr als ärgerlich. Wir haben trotz der Roten Karte sehr gut dagegen gehalten“, ärgerte sich SVGO-Co-Trainer Patrick Dundon nach der Partie. Bis zur 39. Spielminute ließen die Grambker lediglich eine Tormöglichkeit der Gastgeber zu. Dann war es schließlich Geestemündes Artjom Nikulin, der nach einer Flanke von der Mittellinie von der Grambker Hintermannschaft nicht genug bedrängt wurde und zur 1:0-Führung einschob. Lediglich drei Minuten später kam es noch dicker für die Gäste. Erdem Yesilyurt ließ sich nach einem eigenen Ballverlust zu einem groben Foulspiel hinreißen und sah verdientermaßen die Rote Karte (42.). „Das waren wirklich zwei Schlüsselmomente, die so nicht passieren dürfen“, so Dundon.

Doch der SVGO steckte nicht auf. Kurz nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit erspielte sich Grambkes Kapitän Marco Grahl zwei gute Gelegenheiten, er scheiterte allerdings am ESC-Torwart Hannes Krüger. In der 69. Spielminute belohnten sich die Dundon-Schützlinge allerdings in Unterzahl. Damian Pilczuk spielte den gestarteten Grahl im Strafraum an, sein Schussversuch werte Krüger zwar erneut ab, doch der eingewechselte Tobias Pröttel schob den Abpraller zum 1:1-Unentschieden ein.

Und die SVGO gab nicht auf, kämpfte nun für einen Sieg beim Tabellenersten. Sechs Minuten nach dem Treffer zum Remis hätte Grambkes Jeoffroy Nouwossou mit einem starken Freistoß-Versuch für die 2:1-Führung sorgen können. Doch Geestemündes Krüger bekam gerade noch die Finger an den Ball (75.). Die Nordbremer belohnten sich nicht.

Das Tor zum 1:2 aus Grambker Sicht fiel dann aus einem schnellen gegnerischen Konter. „Wir waren dann natürlich aufgerückt, sie haben uns ausgekontert“, so Dundon. Am Ende schob ESC-Akteur Florian Beck den Ball zur Führung über die Linie. Kurz vor dem Ende der Begegnung wurde es noch mal kurios: In der Nachspielzeit erspielten sich die Grambker einen Eckball, bei dem auch Torwart Lennart Zöller mit nach vorne ging. Dieser wurde dann schließlich beim Kopfballversuch von Keeper der Gastgeber zu Fall gebracht. Schiedsrichter Bastian Norden ahndete die Situation nicht. Im direkten Gegenzug schoben die Geestemünder schließlich ins leere SVGO-Tor zum 3:1-Endstand durch Tim Grundmann ein (90.+3).

Dundon war trotzdem zufrieden: „Am Ende war die Niederlage natürlich nicht nötig. Doch ich muss meiner Mannschaft wirklich ein großes Kompliment machen. Auf diese Leistung können wir aufbauen.“

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