Eishockey-Zweitligist trennt sich von Doucet Thomas Popiesch neuer Trainer bei den Fischtown Pinguins

Die Fischtown Pinguins haben einen neuen Trainer: Wie der Eishockey-Zweitligist auf seiner Homepage mitteilt, tritt Thomas Popiesch mit sofortiger Wirkung die Nachfolge von Benoit Doucet an.
26.01.2016, 08:02
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Die Fischtown Pinguins haben einen neuen Trainer: Wie der Eishockey-Zweitligist auf seiner Homepage mitteilt, tritt Thomas Popiesch mit sofortiger Wirkung die Nachfolge von Benoit Doucet an.

Aus Sicht der Fischtown-Geschäftsführung sei nach den zuletzt eher schwachen Auftritten ein Handeln unabdingbar. Die Verantwortlichen der Pinguins begründen den Trainerwechsel vor allem damit, dass sie die gesetzten Saisonziele gefährdet sähen und eine Weiterentwicklung der Mannschaft nicht zu erkennen sei. Das Aus von Benoit Doucet kommt vom Zeitpunkt her überraschend, steht die Mannschaft aktuell doch auf dem zweiten Tabellenplatz.

Der Schritt sei nur "sehr schweren Herzens gefasst worden", wird Teammanager Alfred Prey auf der Internetseite der Bremerhavener zitiert. Die sportlichen Ziele und die Weiterentwicklung der Mannschaft würden jedoch an erster Stelle stehen. "Unser Ziel sind die Play-offs und wir haben die Befürchtung, dass dem Trainer trotz seinen großen Engagements die Erfahrung fehlt, die Mannschaft durch die Endspiele zu führen." Hauke Hasselbring, der Geschäftsführer des Eishockey-Zweitligisten, erklärt: "Die Entscheidung war menschlich schwer, sportlich jedoch erforderlich."

Benoit Doucet hatte zu Beginn dieser Spielzeit als Trainernovize die sportliche Verantwortung beim amtierenden Vizemeister übertragen bekommen, konnte aber nie den Schatten seines populären Vorgängers Mike Stewart abschütteln. Prey legt Wert auf die Feststellung, dass der Trainerwechsel nicht den zuletzt schlechten Ergebnissen geschuldet und nicht als Ausdruck von Panik zu werten sei, sondern vielmehr einzig in der Gesamtentwicklung des Teams zu suchen sei. Sowohl Hasselbring als auch Prey betonen, dass die Trennung in beidseitig gutem Einvernehmen getroffen worden sei.

Popiesch übernimmt

Einen Nachfolger haben die Pinguins bereits gefunden: Thomas Popiesch übernimmt den Trainerposten und leitet bereits ab Dienstag das Training. "Wir wissen, dass es für keinen Trainer eine leichte Aufgabe ist, in einer laufenden Saison einen Club zu übernehmen, aber Thomas ist einer, dem dies nahtlos gelingen sollte", so Prey.

Popiesch ist in der deutschen Eishockeyszene kein Unbekannter. In seiner Karriere als Spieler ging er als schneller und treffsicherer Stürmer für den EV Duisburg, den EHC Essen West, die Nürnberg Ice Tigers, die Krefeld Pinguinen und die Frankfurter Lions auf Torejagd. Er absolvierte 141 DEL-Spiele und 365 Zweitligaspiele. Nach Ende der Spielzeit 2005/2006 beendete "Popi", so sein Spitzname, seine aktive Karriere bei den Moskitos Essen.

Als Trainer war Popiesch bei den Lausitzer Füchsen in der 2. Bundesliga, beim EC Ratingen und zuletzt sechs Jahre bei den Dresdner Eislöwen tätig. (fel)

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