Kapitän des SC Achim-Baden rückt für den nicht mehr zur Verfügung stehenden Spitzenspieler Stephan Schatz auf / Regionalliga-Start Tim Jäger wieder auf der Pole-Position

Achim. Am Sonnabend beginnt die Saison in der Squash-Regionalliga Nord. Für Tim Jäger, den Kapitän des SC Achim-Baden, beginnt sie mit einem Déjà-vu-Erlebnis: "Wir fahren wieder nach Hannover und treffen wie im vergangenen Jahr auf den SC Boastars und den 1. SC Berlin." Sehr angenehm wäre es Jäger, wenn er auch zum Ende der Saison ein Déjà-vu-Erlebnis bekäme. In der Punktrunde 2010/11 feierten die Badener nämlich mit der Vizemeisterschaft den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.
01.09.2011, 05:00
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Von Michael Schön

Achim. Am Sonnabend beginnt die Saison in der Squash-Regionalliga Nord. Für Tim Jäger, den Kapitän des SC Achim-Baden, beginnt sie mit einem Déjà-vu-Erlebnis: "Wir fahren wieder nach Hannover und treffen wie im vergangenen Jahr auf den SC Boastars und den 1. SC Berlin." Sehr angenehm wäre es Jäger, wenn er auch zum Ende der Saison ein Déjà-vu-Erlebnis bekäme. In der Punktrunde 2010/11 feierten die Badener nämlich mit der Vizemeisterschaft den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Jäger glaubt indes nicht so recht daran, dass seine Mannschaft erneut den zweiten Platz holen kann. "Das wäre schon ein sehr ambitioniertes Unterfangen. Es ist ja immer leichter, nach vorne zu kommen als vorne zu bleiben." Der Kapitän des SC Achim-Baden ist sich sicher, dass das Niveau sich in der Regionalliga nicht verschlechtert hat, obwohl er wenig bis gar nichts über die Spielstärke der Neulinge, Kaifu Ritter und SC Fit Fun, weiß, abgesehen davon, dass sie Hamburger Vereine sind und damit die Hansestadt-Fraktion auf ein Trio erweitern. Aus der vorigen Saison ist der SC Altona in der Klasse verblieben, der sich in der vergangenen Saison mit seiner zweiten Mannschaft die Meisterschaft sicherte und nach dem freiwilligen Rückzug des Vereins aus der 2. Liga - der drittletzte Platz hätte den Klassenerhalt bedeutet - als SC Altona I zu den Ligagefährten des SC Achim-Baden gehört.

Altona I spielt nun ohne seine Ex-Bundesliga-Cracks, sondern wieder mit dem letztjährigen Regionalliga-Spitzenduo Fuhrmann/Garrido, hat aber einen Positionstausch vorgenommen. Für Jäger gehören sie auf jeden Fall zu den aussichtsreichen Meisterschaftskandidaten.

Wie Altona II haben auch die Achimer nicht an der Aufstiegsrunde zur 2. Liga teilgenommen, unter anderem aus Kostengründen. Aufgrund der erwähnten Auf- und Abstiegskonstellationen muss die Regionalliga diesmal auch keinen Zweitligisten aufnehmen.

Jäger hält den Ball trotzdem - und auch trotz der beiden neuen "Wundertüten" aus Hamburg sehr flach. "Unser Primärziel ist der Klassenerhalt. Zugleich streben wir aber einen Platz unter den ersten Vier an", lautet seine vorsichtige Doppelstrategie. Das Team aus dem Landkreis Verden muss endgültig auf Stephan Schatz verzichten, der allerdings auch in der vergangenen Saison mehrmals ersetzt werden musste.

Der langjährige Spitzenspieler ist Zimmermann und hat sich jetzt im Schwarzwald niedergelassen, wo die beruflichen Perspektiven für ihn günstiger sind. Das bedeutet, dass Tim Jäger nun die Rolle des Frontmannes zufällt.

Florian Schiffczyk spielt an Position zwei, Sebastian Stubbington ist Dritter der Setzliste. Es folgen Ulf Mettchen und Matthias Enßle. Jäger: "Ulf hat sicherlich das Potenzial, um weiter vorne zu spielen, doch er kann aus beruflichen Gründen im Moment nicht im gewünschten Umfang trainieren!"

Gastgeber im Squash-Center Baden ist der Vizemeister erst am vierten Spieltag,12. November. Achim trifft dann auf Fit Fun Hamburg und Buschkrug Berlin.

Zu den Aussichten am ersten Spieltag befragt, macht Jäger von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Vorhersagen zum Saisonauftakt komme grundsätzlich einem Kaffeesatzlesen gleich.

Er verweist darauf, dass Gastgeber SC Boastars die vergangene Serie als Tabellenvierter abgeschlossen und sich mit dem Berliner Regionalligaspieler Thorsten Leuschel weiter verstärkt hat. "Der hatte im vergangenen Jahr eine Erfolgsquote von annähernd 80 Prozent und spielt jetzt in Hannover auf Position zwei hinter Mike Klose."

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