Tischtennis

Generationenduell ohne Sieger

Kirchweyhe gewinnt mehr Sätze und mehr Punkte insgesamt, doch am Ende steht ein 6:6-Remis gegen Hannover 96 III.
19.10.2020, 13:53
Lesedauer: 1 Min
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Von Thorin Mentrup

Kirchweyhe. Am Ende hatten sie nicht nur zwei Sätze mehr für sich entschieden, sondern insgesamt auch 29 Punkte mehr gemacht. Die Statistiken sprachen also für die Tischtennisspielerinnen der SV Kirchweyhe im Landesliga-Heimspiel gegen die dritte Mannschaft von Hannover 96. Das Ergebnis aber hieß 6:6. Beide Mannschaften teilten also die Punkte. „Von den besseren Zahlen können wir uns also auch nichts kaufen“, sagte Kirchweyhes Mannschaftssprecherin und Nummer drei Martina Nöhren. „Eigentlich“, fand sie, „hätten wir das Ding reißen müssen.“ Unter dem Strich aber verpassten die Gastgeberinnen den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften geriet zum Duell der Generationen. Die Landeshauptstädterinnen waren mit einer Küken-Truppe angereist: Laut Nöhren waren im Team um Sofie Boguslavska, Henriette Hinrichs, Elisa Meyer und Lisanne Tschimpke zwei Spielerinnen elf Jahre, eine Akteurin 13 und eine 14 Jahre jung. Junge Hüpfer im Vergleich zu den erfahreneren Kirchweyherinnen – aber eben auch mit ganz schön viel Talent gesegnet. „Man kann ihnen beim Besserwerden zuschauen“, zollte Nöhren den Gästen Respekt. Die 96erinnen seien gut eingestellt gewesen. „Ihr Trainer hat in den richtigen Momenten außerdem die Auszeiten genommen“, erfuhren die Talente auch abseits der Platte die nötige Unterstützung. Ihr Coach verstand es, den Rhythmus der Gastgeberinnen zu stören.

Kirchweyhe war dennoch näher dran am Sieg. Vor allem Qiuping Jia-Sänger spielte stark auf, gewann alle drei Partien. Am Ende fehlten ihren Mitspielerinnen Kleinigkeiten, um den Erfolg einzutüten. „Ich hätte zum Beispiel gegen die Nummer drei gewinnen müssen“, haderte Nöhren nach der Fünfsatzniederlage gegen Meyer, in der sie im vierten Satz einen Matchball nicht nutzen konnte und die Partie noch aus der Hand gab. Colette Heisig hatte gegen Meyer ebenfalls Pech, verlor alle drei Sätze mit dem Minimalabstand von zwei Zählern, ebenso wie Christina Lübben gegen Hinrichs. So reichte es nicht ganz zum Erfolg, aber dennoch für eine weiterhin gute Ausgangsposition vor dem Auswärtsspiel in Seelze am kommenden Sonntag.

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