Tischtennis

TV Stuhr hofft auf den Aufstieg

Der neuformierte TV Stuhr möchte in der Tischtennis-Bezirksliga 4 ganz oben mitmischen. Der Aufsteiger TSV Barrien dagegen möchte die Klasse halten.
01.09.2020, 15:11
Lesedauer: 2 Min
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Von Fritz Ehlers
TV Stuhr hofft auf den Aufstieg
Michael Braunschädel

Landkreis Diepholz. Die leichteste Aufgabe, den Klassenerhalt in der Tischtennis-Bezirksliga 4 zu schaffen, haben der Bezirksoberliga-Rückzieher TV Stuhr und der Wiederaufsteiger TSV Barrien. Denn diese Staffel besteht nur aus acht Mannschaften, sodass lediglich der Achtplatzierte in die Abstiegs-Relegationsrunde verdonnert wird.

Die neuformierte Mannschaft des TV Stuhr will oben mitmischen, sieht sich selbst als eine Art Hecht im Karpfenteich hinter den Favoriten SV Erichshagen sowie dem mit einigen Routiniers gut aufgestellten SC Marklohe III. Die Nummer eins Klaus Krabbe hat mindestens Rang drei im Visier. Neben drei talentierten Jugendlichen konnten nämlich mit Timo Blum, Volker Böhner und Dariusz Piotrowski wieder drei gestandene Routiniers reaktiviert werden.

Die Stuhrer greifen erst spät ins Geschehen ein. Eine lösbare Aufgabe sollte dabei die Auswärtspartie beim Wiederaufsteiger TSV Barrien am Sonntag, 27. September, um 11 Uhr sein.

Die Aufstellung: Klaus Krabbe, Florian Krabbe, Timo Blum, Volker Böhner, Dariusz Piotrowski, Jarmo Brauer, Thomas Werth.

Der Klassen-Neuling TSV Barrien will seine Hoffnungen auf den Klassenerhalt mit einer harmonischen Siebener-Truppe untermauern. Wenn Rückkehrer Patrick Damaschun vom MTV Bücken als neue Nummer eins trotz seiner Kniebeschwerden voll belastbar ist, sind das durchaus berechtigte Wunschvorstellungen von Mannschaftsführer Hendrik Wünderlich, der sich diesmal gut gerüstet sieht nach den guten Leistungen in dieser Liga vor zwei Jahren. Als reine Standortbestimmung gilt das Auftaktspiel an diesem Sonnabend um 17 Uhr beim Aufsteiger SV Velber.

Die Aufstellung: 1. Patrick Damaschun, 2. Malte Wünderlich, 3. Hendrik Wünderlich, 4. Carsten Drösemeyer, 5. Christian Gerlach, 6. Karsten Meyer, 7. Tim Schumacher.

Einer Wundertüte gleicht die 1. Bezirksklasse 8 mit 13 Mannschaften. Das bedeutet, das am Ende insgesamt sechs Teams in den sauren Apfel des Abstiegs beißen müssen. Klare Favoriten gibt es kaum. Die besten Aussichten ganz vorne mitzumischen, haben die Bezirksliga-4-Rückzieher MTV Bücken und TSV Heiligenrode II sowie die im Vorjahr so gut platzierte SG Lemförde/Lembruch. Die restlichen zehn Mannschaften werden je nach Saisonverlauf in den Abstiegskampf verwickelt sein, auch die hoch geschätzten TSV Bassum und SC Marklohe IV.

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