Fußball-Bezirksligist SV Eintracht Aumund in Borgfeld mit Nehmerqualitäten – 4:4 Tolle Aufholjagd

Eindrucksvoll präsentierte sich der Fußball-Bezirksligist SV Eintracht Aumund beim Sechstplatzierten SC Borgfeld. Mit einer starken kämpferischen Leistung sicherten sich die Mannen um Neu-Trainer Peter Kübler nach 90 Minuten eine verdiente 4:4 (1:2)-Punkteteilung.
18.02.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell

Eindrucksvoll präsentierte sich der Fußball-Bezirksligist SV Eintracht Aumund beim Sechstplatzierten SC Borgfeld. Mit einer starken kämpferischen Leistung sicherten sich die Mannen um Neu-Trainer Peter Kübler nach 90 Minuten eine verdiente 4:4 (1:2)-Punkteteilung.

Gleich dreimal lag der Fußball-Bezirksligist SV Eintracht Aumund

gegen den Gastgeber SC Borgfeld im Hintentreffen und dreimal konnten sich die Nordbremer über den Ausgleich freuen. In der Schlussphase holte die Kübler-Elf sogar noch einen 2:4-Rückstand auf.

Logisch, dass nach dem Abpfiff der SVEA-Coach Kübler überglücklich war. „Wir haben klasse den Rückstand weggesteckt, besonders die beiden letzten Borgfelder Tore. Hut ab vor der Leistung dieser Mannschaft.“ Nach dem 2:4 stellte der Gäste-Coach sein Team noch einmal um. Marcus Rymarczyk wurde in den Sturm geschickt und „hinten haben wir dann Mann gegen Mann gespielt“ (Peter Kübler). Dieser Mut zum Risiko zahlte sich aus. Rymarczyk verkürzte sechs Minuten vor dem Abpfiff auf 3:4 und in der 87. Minute traf Rymarczyk mit einem Hechtflugball nach Vorarbeit von Steffen Burdorf erneut zum viel umjubelten 4:4 ins Schwarze.

Per Foulelfmeter markierte der Gastgeber-Akteur Alexander Lohs das 1:0 (7.). Auf der anderen Seite glich der SVEA-Spieler Julian Kubicek zum 1:1 aus (26./Distanzschuss). Unglücklich aus Nordbremer Sicht war hiernach der erneute Rückstand kurz vor dem Pausentee, als der Borgfelder Alexander Lohs (40.) mit einer direkten Ecke den Gäste-Schlussmann Marius Engelhardt überwinden konnte. „Das war direkt vor der Halbzeit schon ärgerlich“ (Kübler).

Zu weit aufgerückt

Als die Aumunder in der 63. Minute zu weit aufrückten, wurden sie von den Hausherren prompt bestraft. Stefan Seupt nutzte das Überzahlspiel und erhöhte auf 3:1 (63.). Dank André Hensel konnte das Nordlicht dann wieder hoffen (3:2/76.). Doch quasi im Gegenzug stellten die Schützlinge vom Trainerduo Jürgen Brandt/Jens Ahlers den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (Frederik Metzner/78.). Hiernach begann in Borgfeld die sehenswerte Aufholjagd der Nordbremer. „Meine Spieler haben alle klasse gekämpft, eine tolle Moral gezeigt und sich den Punkt auch redlich verdient“, freute sich anschließend der Aumunder Coach Peter Kübler.

Am kommenden Sonntag erwartet das SVEA-Team daheim nun den Tabellenführer TuS Komet Arsten (Anpfiff 17 Uhr). „Diese Mannschaft wollen wir auch etwas ärgern. Eigentlich möchten wir daheim immer siegen, aber ein Punkt wäre auch okay“, meinte Peter Kübler. In dieser Kracherpartie stehen beim Gastgeber wieder die vorher gesperrten Christoph Kübler und Dennis Hutengs zur Verfügung.

SV Eintracht Aumund: Engelhardt; Suchy, Murken, Korff (47. Dunekacke), Rymarczyk, Burdorf, Seelking, Kubicek (43. Nico Wojciechowski), Hensel, Stepput, Trojahn (65. Sebastian-Florian Wojciechowski)

Tore: 1:0 Alexander Lohs (7./Foulelfmeter), 1:1 Julian Kubicek (26.), 2:1 Alexander Lohs (40.), 3:1 Stefan Seupt (63.), 3:2 André Hensel (76.), 4:2 Frederik Metzner (78.), 4:3 Marcus Rymarczyk (84.), 4:4 Marcus Rymarczyk (87.)

Schiedsrichter: Mustafa-Kemal Dokcan (osh)

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