Krisengipfel bei Hannover 96 Trainer auf Abruf, Manager auf Abruf

Hannover. Martin Kind gibt Trainer Tayfun Korkut und Manager Dirk Dufner eine Schonfrist. Am Tag nach der erneuten Niederlage traf sich der Klubchef von Hannover 96 zu einem Krisengipfel mit den beiden Verantwortlichen zu einer Analyse – und entschied anschließend, dass das Duo weiter arbeiten darf.
23.03.2015, 00:00
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Martin Kind gibt Trainer Tayfun Korkut und Manager Dirk Dufner eine Schonfrist. Am Tag nach der erneuten Niederlage traf sich der Klubchef von Hannover 96 zu einem Krisengipfel mit den beiden Verantwortlichen zu einer Analyse – und entschied anschließend, dass das Duo weiter arbeiten darf. Hannover blieb beim 2:3 gegen Dortmund zum zehnten Mal ohne Sieg, aber Kind war von dem Auftritt der Mannschaft gegen den BVB trotzdem angetan. Das dürfte vor allem den Coach bis auf weiteres gerettet haben. „Wenn man das Spiel betrachtet, kann man mutig sein. Die Mannschaft will“, sagte der 96-Boss, das Team sei gegen Dortmund „unglaublich energisch aufgetreten“. Aber auch Kind fragte sich, „warum uns das nicht über die gesamte Spielzeit gelungen ist oder in allen Spielen.“

Um diese Frage ging es bei dem Krisengespräch zwischen Kind, Korkut und Dufner. „Der Austausch war offen, kritisch und konstruktiv“, hieß es in einer Mitteilung über die Analyse. Korkut habe „das Vertrauen der Verantwortlichen“. Dennoch bleibt er angesichts des jüngsten Absturzes ein Trainer auf Abruf. Kind fiel eine Entscheidung schwer, weil er neben dem Coach auch längst den Manager infrage stellt. Über Dufner hatte der Klubchef am Morgen erklärt, dass das Gespräch „die Gesamtsituation“ betreffe: „Da geht es auch um die Bewertung der Transfers.“

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