Auch Allofs in Wolfsburg angezählt Trainerdebatte nervt Ismaël

Wolfsburg. Vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Bayern München am Sonnabend (15.30 Uhr) sind die Problemfelder beim VfL Wolfsburg kaum noch zu überblicken.
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Trainerdebatte nervt Ismaël
Von Ruth Gerbracht

Wolfsburg. Vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Bayern München am Sonnabend (15.30 Uhr) sind die Problemfelder beim VfL Wolfsburg kaum noch zu überblicken. „Leichtere Aufgaben gibt es sicherlich. Aber das ist auch eine große Herausforderung“, sagte Trainer Valérien Ismaël am Donnerstag. Auf die Diskussion über eine endgültige Verbannung seines Lustlos-Profis Julian Draxler hat der 41-Jährige schon keine Lust mehr. Seine sportlich maue Bilanz von nur einem Sieg aus sechs Spielen bezeichnete er „als Ergebniskrise“ und angesichts von Berichten über seine möglicherweise bereits schnelle Ablösung rollte Ismaël nur mit den Augen.

„Ich lese keine Zeitung, das interessiert mich nicht. Ich spüre das Vertrauen der Mannschaft. Das ist das, was zählt“, sagte Ismaël. Laut „Wolfsburger Allgemeiner Zeitung“ sondiert der VfL bereits wieder den Trainermarkt. Im Fokus sollen demnach unter anderem Bruno Labbadia und der frühere Dortmunder Profi Paulo Sousa stehen. Spekuliert wird, ob das Spiel am Sonnabend schon wieder Ismaëls Abschiedsvorstellung als vorübergehender VfL-Coach wird.

„Auf dem Weg zum Chaos-Club“ titelte die Lokalzeitung unlängst. Besonders knifflig ist das Problem Draxler. Nach zuletzt schwachen Leistungen hatte Ismaël den Weltmeister beim 2:3 gegen Hertha BSC nur auf die Bank gesetzt. Bei seiner Einwechslung war Draxler dann von eigenen Fans ausgepfiffen worden und hatte anschließend seinen bereits im Sommer geäußerten Wechselwunsch erneuert. Spätestens seit der Vorwoche ist auch Allofs' Position geschwächt. Manager aus der VW-Führung schossen unabhängig voneinander gegen den Sportchef. Der „Kicker“ brachte am Donnerstag bereits den früheren Schalker Manager Horst Heldt als Nachfolger ins Gespräch.

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