Trainer Friedel Willenbrock gestorben Trauer im Bremer Galoppsport

Bremen. Der Tod des Bremer Seniortrainers Friedel Willenbrock hat sich im deutschen Galopprennsport schnell herumgesprochen und tiefe Bestürzung ausgelöst. Willenbrock, der aus dem niedersächsischen Langwedel stammte, starb bereits in der Nacht vom 4.
17.01.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Klaus-Jürgen Pfeffer

Der Tod des Bremer Seniortrainers Friedel Willenbrock hat sich im deutschen Galopprennsport schnell herumgesprochen und tiefe Bestürzung ausgelöst. Willenbrock, der aus dem niedersächsischen Langwedel stammte, starb bereits in der Nacht vom 4. auf den 5. Januar im Krankenhaus. Er wurde 80 Jahre alt.

Willenbrock kam als Jugendlicher im Alter von 14 Jahren 1949 auf die Bremer Galopprennbahn, wo der Bauernsohn aus Langwedel von Trainer Heinz Michaels zum Rennreiter ausgebildet wurde. Der Rennsport in Bremen versuchte nach dem Krieg gerade wieder Tritt zu fassen. Am 6. Juli 1952 war Willenbrock mit dem Pferd Quertreiber im „Preis von Königsberg“ erstmals Sieger. 1953 gelang ihm auch ein Erfolg über die schweren Sprünge in der Vahr, als er mit dem Pferd Ibikus als Sieger nach Hause kam.

1962 setzte Willenbrock in der Vahr seine Karriere als selbstständiger Trainer fort, wobei er von seiner Frau Elke stets tatkräftig unterstützt wurde. Willenbrock-Pferde erreichten insgesamt über 450 Siege. Dabei zählten Fra Diabolo, Dixi, Dexter, Beltanus und Fantus zu seinen besten Pferden. 15 Jahre lang trainierte Wlllenbrock auch die Pferde des Galopp Club Bremen mit unterschiedlichen Erfolgen. Günter Lentz, heute ein erfolgreicher Trainer auf der Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf, erhielt von Willenbrock seine Ausbildung zum Rennreiter. Vor zwei Jahren zog sich Willenbrock – inzwischen Ehrenmitglied im Bremer Rennverein – als Trainer zurück, betreute aber mit Sohn Bernd bis zuletzt in Mahndorf immer noch ein Pferd.

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