Grasberg unterliegt in Otterstedt mit 2:9 und verliert den Anschluss an die Tabellenspitze Traum vom Aufstieg ist ausgeträumt

Landkreis Osterholz. In der 1. Tischtennis-Bezirksklasse der Herren muss die TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf nach einem deutlichen 2:9 beim TSV Otterstedt ihre Aufstiegsträume wohl schon frühzeitig begraben. Der TSV Worpswede hingegen scheint sein Saisonziel zu erreichen. Zwar unterlag der Aufsteiger klar mit 1:9 beim TSV Holtum (Geest), steht aber durch den tags zuvor erzielten 9:4-Heimsieg gegen den TV Oyten II auf einem Nichtabstiegsplatz nach der Hinrunde.
25.11.2010, 05:00
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Von Frank Mühlmann

Landkreis Osterholz. In der 1. Tischtennis-Bezirksklasse der Herren muss die TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf nach einem deutlichen 2:9 beim TSV Otterstedt ihre Aufstiegsträume wohl schon frühzeitig begraben. Der TSV Worpswede hingegen scheint sein Saisonziel zu erreichen. Zwar unterlag der Aufsteiger klar mit 1:9 beim TSV Holtum (Geest), steht aber durch den tags zuvor erzielten 9:4-Heimsieg gegen den TV Oyten II auf einem Nichtabstiegsplatz nach der Hinrunde.

TSV Otterstedt - TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf 9:2: Beide Teams erhofften sich vor der Partie, einen Schritt in Richtung Aufstiegs-Relegationsplatz zu machen. Nach der deutlichen Niederlage seiner Mannschaft war Grasbergs Lutz Hausmann die Enttäuschung allerdings anzumerken: "Es sieht so aus, als müssten wir im nächsten Jahr einen erneuten Anlauf nehmen." Dabei macht Hausmann weniger der momentane Punktabstand zu Otterstedt zu schaffen, vielmehr stimmt ihn die eigene Leistung nachdenklich: "Wir sind durch die Bank nicht in Bestform und ich vermute, dass wird sich auch nicht abrupt ändern."

TSV Worpswede - TV Oyten II 9:4: "Nach dem 2:1 in den Doppeln kamen wir richtig gut ins Spiel, welches sich nach den folgenden Einzelsiegen irgendwie zu einem Selbstläufer entwickelte." TSV-Kapitän Mirko Kück wirkte beinahe euphorisch nach der starken Mannschaftsleistung seines Teams gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Sein Bruder Malte Kück sowie Joscha Marahrens waren mit je zwei Einzelerfolgen die auffälligsten Worpsweder Akteure.

TSV Holtum (Geest) - TSV Worpswede 9:1: Eine Mannschaft - zwei Gesichter. Wie beim bekannten Roman "Jeckyll & Hyde" zeigte Worpswede nach der Gala gegen Oyten am selben Wochenende urplötzlich seine schlechten Eigenschaften. Dabei bereitet Mirko Kück die Auswärtsschwäche einiges Kopfzerbrechen: "Wir verlieren nicht nur, wir gehen regelmäßig unter." Wenn der TSV dies 2011 noch in den Griff bekommt, sollte das Ziel Klassenerhalt möglich sein.

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