Delmenhorst Trauma überwunden: Heidkrug fügt Hürriyet erste Pleite zu

Delmenhorst. Der TuS Heidkrug hat sein Trauma überwunden. Am ersten Spieltag verlor die Mannschaft gegen Rot-Weiß Hürriyet nach einer 3:0-Führung noch mit 3:5 und erholte sich von diesem Nackenschlag lange Zeit nicht.
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Trauma überwunden: Heidkrug fügt Hürriyet erste Pleite zu
Von Christoph Bähr

Der TuS Heidkrug hat sein Trauma überwunden. Am ersten Spieltag verlor die Mannschaft gegen Rot-Weiß Hürriyet nach einer 3:0-Führung noch mit 3:5 und erholte sich von diesem Nackenschlag lange Zeit nicht. Am gestrigen Sonntag nun gelang den Heidkrugern die Revanche: Sie gewannen mit 2:1 (1:0) und waren somit das erste Team, das den Spitzenreiter bezwang. „Wir waren psychologisch im Vorteil, weil wir Hürriyet schon einmal bei 0:3 hatten“, sagte Heidkrugs Trainer Holger Weber.

Selbstverständlich hatte der Coach vor dem Anpfiff an das Hinspiel erinnert und Wiedergutmachung gefordert. Dementsprechend entschlossen traten die Heidkruger auf dem heimischen Platz am Bürgerkampweg auf. Der zweikampfstarke Bastian Ernst ließ Hürriyets Toptorjäger Mohammed Alawie kaum Raum. Dazu räumten die beiden Sechser Waldemar But und Niklas Bädjer vor der Abwehr zuverlässig auf. Vorne war es Verteidiger Sebastian Schroth, der nach Ablage von Bädjer zum 1:0 einschoss (32.). Kurz vor der Pause bot sich Alawie die Chance zum Ausgleich, doch Heidkrugs Torwart Lars Grafmüller parierte.

Im zweiten Durchgang schlug Alawie dann zu und glich zum 1:1 aus (65.). Selbst dieses Gegentor brachte die Gastgeber allerdings nicht aus dem Konzept. Nur zehn Minuten später gelang dem A-Jugendlichen Marius Hamann mit einem Schlenzer in den Winkel der 2:1-Siegtreffer. „Ein Traumtor. Das wollte er genau so“, schwärmte Weber.

In der Folge machte Hürriyet zwar Druck, doch dem besten Angriff der Liga fehlte an diesem Tag die Durchschlagskraft. Rot-Weiß-Trainer Chawkat El-Hourani fand nach der ersten Saisonpleite deutliche Worte für seine Spieler: „Einige waren zu überheblich. Ich hoffe, dass diese Niederlage zur richtigen Zeit kam.“ In der Tat sollte Hürriyet sich jetzt schnell auf die altbekannten Stärken besinnen, denn am Sonntag empfängt der Tabellenführer den Zweiten VfL Stenum zum Topspiel.

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