Triathlon

Miehlke und Klasen meistern die Hölle von Q

Beim Triathlon in Quedlinburg erleben Sebastian Miehlke und Kerstin Klasen die ganze Härte einer Mitteldistanz. In Bremen überzeugen derweil die Staffeln der Tri-Wölfe des LC Hansa Stuhr.
09.09.2020, 16:42
Lesedauer: 2 Min
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Von Christiane Golenia
Miehlke und Klasen meistern die Hölle von Q

Der Stuhrer Sebastian Miehlke packte den Triathlon "Die Hölle von Q".

Christiane Golenia

Stuhr/Schwarme. Für die Triathleten ist die Saison 2020 extrem kurz. Die coronabedingten Einschränkungen, insbesondere die geforderten Hygieneauflagen, haben dazu geführt, dass die meisten Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Als Ersatz wurden einige virtuelle Rennen angeboten. Ein Restprogramm an realen Wettkämpfen findet im September statt. Die Tri-Wölfe des LC Hansa Stuhr waren am vergangenen Wochenende gleich auf zwei Veranstaltungen in Bremen und Quedlinburg erfolgreich.

Mit einem Gesamtsieg des Teams LC Hansa Stuhr Tri-Wölfe II endete die 1. Werdersee-Staffel Swim&Run in Bremen. Von vier Teammitgliedern waren die Distanzen von 500 Meter Schwimmen, fünf Kilometer Laufen, 500 Meter Schwimmen und abschließend noch einmal fünf Kilometer Laufen zu absolvieren. In 52:20 Minuten waren Mario Lawendel, Christian Walz, Holger Nasko und Sebastian Kohlwes mit Abstand das Schnellste von 50 Teams. Als Gesamtvierte belegten die LC Hansa Stuhr Tri-Wölfe I mit Vasco Sehn, Marvin Beneke, Kendra Börkei und Kay Schwarzer in 57:33 Minuten Platz zwei in der Mixed-Wertung. Rang elf bei den Mixed-Teams sicherten sich Daniela Haupt, Ralf Bothe, Sylvia Neumann und Carolin Bothe in 1:03:48 Stunden.

Die ganze Härte einer Mitteldistanz erlebten der Stuhrer Sebastian Miehlke und Kerstin Klasen vom TSV Schwarme im Harz beim Triathlon “Die Hölle von Q“. Nach Maskenpflicht bis zur Wasserkante wurden zwei Kilometer im Badesee von Ditfurt geschwommen. Danach ging es für rund 200 Einzelstarter bei nur neun Grad auf 83 Radkilometer mit 1400 Höhenmetern in den Harz. Zieleinlauf des anschließenden Halbmarathons mit noch einmal 200 Höhenmetern war der Marktplatz von Quedlinburg.

Auch ohne Siegerehrung, die aufgrund Corona ausfiel, war Kerstin Klasen mit ihrem dritten Platz in der Altersklasse W50 in 6:27:05 Stunden "total glücklich". Für die Schwarmerin zahlte sich aus, dass sie die Radstrecke eine Woche vor dem Rennen abgefahren war. „Dennoch war die zweite Runde von Thale rauf nach Friedrichsbrunn dann noch ein bisschen härter", sagte sie.

Über gute Streckenkenntnisse verfügte auch der in Halberstadt aufgewachsene Sebastian Miehlke. Mit seinem Radsplit von rund drei Stunden lag der Stuhrer voll im Soll. Die angestrebte Laufzeit von unter 1:45 Stunden ließ sich jedoch danach nicht realisieren: „Die Muskulatur in den Beinen hat dicht gemacht.“ Als 93. gesamt sowie 22. der M30 konnte Miehlke nach 5:44:25 Stunden die begehrte „Hölle-Finisher“-Plakette in Empfang nehmen.

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