Korbball Trio mit idealem Start

Der erste Spieltag in der Korbball-Niedersachsenliga ist ausgetragen. Vor allem der TuS Sudweyhe II, TSV Heiligenrode II und SV Heiligenfelde glänzten mit einer guten Performance.
09.09.2019, 17:07
Lesedauer: 3 Min
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Von Jannis Klimburg

Syke. Unterschiedliche Gemütslagen: Ohne eine Niederlage starteten der TuS Sudweyhe II, TSV Heiligenrode II und SV Heiligenfelde in die neue Korbball-Saison in der Niedersachsenliga. Der FTSV Jahn Brinkum dagegen holte nur einen Punkt, und der TV Stuhr legte mit zwei Niederlagen gleich mal einen Fehlstart hin.

SV Heiligenfelde - TuS Sudweyhe II 6:6 (2:1). Zwar stand die Reserve mit vier Bundesligaspielerinnen auf dem Platz, dennoch entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe. Die Partie war von zwei starken Abwehrreihen und Korbfrauen geprägt. Der SV Heiligenfelde erarbeitete sich eine 5:2-Führung, leistete sich in Folge aber zu viele einfache Fehler. Der TuS Sudweyhe II kämpfte sich zurück und erzielte mit dem Schlusspfiff das 6:6. „Da müssen wir viel cleverer agieren“, bemängelte Heiligenfeldes Coach Jörg Spalkhaver. Sein Pendant Torsten Hollendiek dagegen freute sich natürlich über den späten Punktgewinn. „Am Anfang haben wir unsere Würfe nicht sauber ausgeführt. Das wurde mit der Zeit immer besser. Und deswegen können wir mit dem einen Punkt dann am Ende auch sehr gut leben.“

SV Heiligenfelde - Ovelgönner TV 8:5 (2:2). Wie schon gegen Sudweyhe II ging es auf dem Parkett hin und her. Kein Team konnte sich erst einmal mit mehreren Körben absetzen. Doch in der Schlussphase machte es der SV Heiligenfelde dann konzentrierter, cleverer und baute seine Führung auf 8:5 aus. „Dem hatte Ovelgönne dann nichts mehr entgegenzusetzen“, freute sich Spalkhaver über den ersten Sieg. „Vor allem unsere Abwehr hat einen sehr ordentlich ersten Spieltag absolviert.“

SV Brake II - TuS Sudweyhe II 8:17 (5:8). In der ersten Hälfte hielt die junge Mannschaft des SV Brake II noch ordentlich mit. Doch mit fortlaufender Zeit eilte der TuS Sudweyhe II dann davon. „Mit der Kondition haben wir anscheinend keine Probleme“, lobte TuS-Trainer Torsten Hollendiek seine Schützlinge. „Wir haben die Taktik schon sehr gut umgesetzt. Dennoch sollte man den Sieg auch nicht zu hoch bewerten.“

TV Stuhr - TSV Thedinghausen 8:12 (4:8). Relativ flott erarbeiteten sich die Stuhrerinnen eine Zwei-Körbe-Führung. „Leider hat uns dann das Verletzungspech erwischt und auch erst einmal geschockt“, berichtete TVS-Trainer Oliver Ihde. Thedinghausen dagegen drückte weiter sein Spiel durch und war auf einmal oben auf. Im zweiten Abschnitt robbte sich der TV Stuhr wieder heran, bis ein weiterer Ausfall den vorherigen Schwung abrupt stoppte und schließlich die erste Pleite besiegelte.

TSV Heiligenrode II - FTSV Jahn Brinkum 7:7 (4:4). Beide Teams begegneten sich von Sekunde eins an auf Augenhöhe. Die Zweitvertretung verpasste es, die zahlreichen freien Wurfchancen zu nutzen. „Wir haben viel Druck nach vorne gemacht und sind so leider auch in einige Konter gelaufen“, seufzte Heiligenrodes Trainerin Meike Daneke, die dennoch mit der Performance zufrieden war. „Vor allem in der Deckung haben wir eine ordentliche Figur abgegeben.“ Thorsten Böger, Trainer der Brinkumerinnen, zeigte sich auch d‘accord mit dem einen Punkt: „Es war unser Auftaktspiel in der Niedersachsenliga. Daher können wir recht zufrieden sein.“

TV Stuhr - TSV Heiligenrode II 6:10 (2:5). Der TV Stuhr konnte die zwei Ausfälle aus der ersten Begegnung mit zwei schnell reagierenden Spielerinnen auffüllen. Gleich im ersten Spielzug punkteten die Mädels von Coach Oliver Ihde wieder. Zwar kämpfte der TVS um jeden Ball, doch weitere Verletzungen brachten das Team aus dem Konzept. Und auf der anderen Seite präsentierte sich der TSV Heiligenrode II in der Abwehr sehr kompakt, ließ nur wenig anbrennen. Durch einige gute Kombinationen kam die Reserve somit zu leichten Körben und zum 10:6-Erfolg. „Es war ein insgesamt sehr gelungener Auftakt für uns. Die Neuzugänge haben sich wunderbar präsentiert und eingefügt“, resümierte Heiligenrodes Trainerin Meike Daneke.

FTSV Jahn Brinkum - TSV Emtinghausen 11:13 (6:8). Nach einem schnellen 0:4-Rückstand nahm Brinkums Coach Thorsten Böger gleich die erste Auszeit. Die Ansage schien Früchte zu tragen. In Windeseile kam der FTSV auf 4:4 heran, doch genauso schnell entfernte sich der TSV Emtinghausen wieder auf 7:4. Die Führung wechselte hin und her. Zwischenzeitlich lagen die Brinkumerinnen wieder mit 10:9 in Front, doch das Schlusswort hatte dann der Kontrahent, der am Ende mit 13:11 siegte. „Das Momentum kippte immer wieder. Wir brauchen noch mehr Konstanz in unserem Spiel“, betonte Böger. „Ich bin relativ zufrieden mit den ersten beiden Spielen. Wir hatten zwei Mal die Chance, das Spiel für uns zu entscheiden.“

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