Fußball

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst gibt sich keine Blöße

Am Anfang ist die Partie etwas zäh, doch nach der Führung dreht die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst auf und siegt ohne große Mühe.
11.08.2019, 20:17
Lesedauer: 1 Min
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Von Thorin Mentrup

Seckenhausen. Ein bisschen Anlaufzeit haben sie schon gebraucht, dann aber drehten die Kreisliga-Fußballer der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst im Heimspiel gegen den TSV Holzhausen-Bahrenborstel auf und sicherten sich ohne große Schwierigkeiten den 4:0 (2:0)-Sieg. Im dritten Pflichtspiel der jungen Saison war es der dritte Sieg für den Bezirksliga-Absteiger, der noch kein einziges Gegentor kassierte.

Vollauf zufrieden zeigte sich TSG-Trainer André Schmitz dennoch nicht. „Wir haben 45 Minuten lang guten Fußball gespielt, 45 Minuten lang aber auch nicht so guten“, war er – das gesamte Spiel betrachtet – nur mit einer Hälfte einverstanden. Mit Blick auf die Resultate der Konkurrenz, vor allem auf das Vilser 7:0 gegen Lembruch, vermisste er bei seiner Mannschaft phasenweise „den letzten Biss, die Geilheit, unbedingt das Tor machen zu wollen“. Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können. Am nächsten dran, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, war Sebastian Kirchner. Der Verteidiger, der defensiv wieder einen äußerst soliden Part spielte, scheiterte bei einem seiner seltenen Ausflüge nach vorn an der Latte (81.). Auch Jannis Helmbold, Iman Bi-Ria und Sercan Durmaz ließen gute Gelegenheiten aus, um einen Kantersieg herauszuschießen.

Was Schmitz milde stimmte, war letztlich nicht nur der Erfolg, sondern vor allem die Art und Weise, wie seine Mannschaft die Tore herauskombinierte. „Da war kein Zufall dabei, das waren alles blitzsaubere Treffer. Da haben wir gezeigt, wie wir spielen wollen“, lobte er. Bei Moritz Stolls Führungstreffer etwa kombinierten sich die Gastgeber mit schnellen und direkten Flachpässen von der linken auf die rechte Seite, wo der Torschütze ohne große Probleme abschloss (38.). Zuvor war es eine zähe Angelegenheit gewesen, aber mit dem Führungstreffer wich die Anspannung der TSG und machte großer Spielfreude Platz. Seckenhausen hatte viel Kontrolle und spielte vor allem durch Philip Kleingärtner immer wieder starke Pässe in die Schnittstellen. Dem waren die Gäste nicht gewachsen: Zweimal Helmbold (41., 49.) und Sandro Wittig (52.) schossen den klaren Erfolg heraus.

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