Kreisliga-Fußballer bezwingen Genclerbirligi 4:0 und profitieren von Fischerhudes Ausrutscher in Bierden

TSV Achim stürmt an die Tabellenspitze

Achim. Der TSV Achim steht dort, wo er am Saisonende in der Fußball-Kreisliga Verden auch stehen möchte. Durch den 4:0 (2:0)-Auswärtssieg beim SV Genclerbirligi Achim zog die Mannschaft von Thomas Ziegler am TSV Fischerhude-Quelkhorn, der beim TSV Bierden mit 1:2 unterlag, vorbei und ist neuer Spitzenreiter.
10.05.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Andreas Ballscheidt

Achim. Der TSV Achim steht dort, wo er am Saisonende in der Fußball-Kreisliga Verden auch stehen möchte. Durch den 4:0 (2:0)-Auswärtssieg beim SV Genclerbirligi Achim zog die Mannschaft von Thomas Ziegler am TSV Fischerhude-Quelkhorn, der beim TSV Bierden mit 1:2 unterlag, vorbei und ist neuer Spitzenreiter.

"Wir haben lange gewartet, nun hat sich das Warten endlich gelohnt", freute sich Rüdiger Hilbers über die Tabellenführung. Der Assistent von Trainer Thomas Ziegler bescheinigte seinem gesamten Team eine überdurchschnittlich gute Leistung und sprach von einem hochverdienten Sieg beim SVG, der bis zum Abpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Frank Oetting (FC Langwedel) um eine Resultatsverbesserung bemüht war. "Wir haben die Partie gegen einen vorbildlich kämpfenden Gegner kontrolliert und bewiesen, dass wir das Zeug zum Aufstieg haben", so Hilbers, der in Robert Smerczek einen zweifachen Torschützen in seinen Reihen hatte. Er markierte nach einer Viertelstunde das 1:0 und auf Zuspiel von Timo Schwarmann auch das 3:0 (65.).

Die weiteren Achimer Treffer erzielten Sören Geistert (25.) und Ricardo Grüpmeier, der den Schlusspunkt zum 4:0-Endstand im Alleingang über das halbe Spielfeld setzte (70.). Die von Beginn an sehr konzentriert agierenden Achimer ließen weitere Chancen durch Smerczek und Gero Grönhoff aus.

Verdient und glücklich

Der von Uwe Bischoff trainierte TSV Fischerhude-Quelkhorn unterlag beim TSV Bierden mit 1:2. "Es war ein verdienter Sieg für meine Mannschaft, auch wenn er am Ende glücklich ausfiel", strahlte Thomas Krüger. Bierdens Trainer durfte das Siegtor erst in der Nachspielzeit bejubeln. Stefan Hinz schlug den Pass, den Lüder Helms in der 95. Minute zum 2:1 nutzte. Schiedsrichter Frank-Peter Adam vom SV Hönisch pfiff die Partie erst gar nicht mehr an. Die erste Halbzeit gehörte den Hausherren. Angetrieben von Marc Tietjen und Dennis Vöge liefen die Angriffe meist in Richtung Tor des TSV Fischerhude-Quelkhorn. Das Bischoff-Team durfte froh sein, dass es zur Halbzeit nur 0:1 hinten lag. In der zweiten Halbzeit fand das Team von der Wümme besser ins Spiel, kämpfte nun verbissen und hatte gute Gelegenheiten, durch Malte Nord und Sabri Sardas zum 1:1. Pierre Granig im Tor der Hausherren ließ aber zunächst keinen Treffer zu. Erst in der 78. Minute musste er sich geschlagen geben. Aus dem

Gewühl heraus schob Jan-Christoph Schröder das Leder an ihm zum Ausgleich vorbei. Nun stand der Ausgang der Partie auf des Messers Schneide. Das Glück des Tüchtigen hatte letztlich der TSV Bierden, als Hinz in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte. "Wir haben bis zum Ende gekämpft und sind für unseren großen Kampfgeist belohnt worden", strahlte Krüger, dessen Elf durch den dritten Sieg in Serie Rang vier kletterte.

Der TSV Etelsen II sorgt weiter für Furore. Die Mannschaft von Nils Goerdel ließ sich auch beim SV Baden nicht von ihrem Erfolgskurs abbringen und feierte bei seinem 4:2 (3:0)-Sieg bereits den sechsten Dreier in Serie und hat nur noch vier Punkte Rückstand auf Rang zwei, der für die Relegationsspiele zur Bezirksliga berechtigt. In Baden erwischten die Etelser einen prima Start und führten beim Seitenwechsel mit 3:0. Mirko Haase (16.), Jonas Lebedinzew (30.) und Jan Stumpenhusen (36.) waren die Torschützen für die Blauweißen. In Halbzeit zwei kamen die Badener besser mit dem druckvollen Offensivspiel ihrer Gäste zurecht, kassierten aber dennoch ein weiteres Gegentor durch Lebedinzew zum zwischenzeitlichen 1:4 (75.). Der SVB hatte durch Robin Twietmeyer zuvor auf 1:3 verkürzt (55.). Den Schlusspunkt setzten die Badener, die kurz vor Spielende durch Jan-Ole Röpken auf 2:4 verkürzten (82.).

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