TSV Bassum II: Gute Rolle in neuer Umgebung

Bassum. Nach mehreren vergeblichen Anläufen ist man endlich am Ziel angelangt: Der TSV Bassum II feierte als souveräner Meister der 1. Fußball-Kreisklasse Nord den lange angepeilten Aufstieg in die Kreisliga A Diepholz. "Wir haben uns vor der Saison zusammengesetzt und damals den Aufstieg praktisch schon beschlossen", unkt Trainer Sven Plaumann, der das Team zusammen mit seinem Co Kristian Wichmann übernommen hatte. "Nach etliche Jahren in der 1. Kreisklasse war es einfach an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen." Der Zeitpunkt war zudem günstig, drängten doch etliche talentierte A-Junioren ins Team.
23.07.2011, 05:00
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Von Henning Reinke

Bassum. Nach mehreren vergeblichen Anläufen ist man endlich am Ziel angelangt: Der TSV Bassum II feierte als souveräner Meister der 1. Fußball-Kreisklasse Nord den lange angepeilten Aufstieg in die Kreisliga A Diepholz. "Wir haben uns vor der Saison zusammengesetzt und damals den Aufstieg praktisch schon beschlossen", unkt Trainer Sven Plaumann, der das Team zusammen mit seinem Co Kristian Wichmann übernommen hatte. "Nach etliche Jahren in der 1. Kreisklasse war es einfach an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen." Der Zeitpunkt war zudem günstig, drängten doch etliche talentierte A-Junioren ins Team.

Der 33-jährige Plaumann, nach vier Jahren beim SV Bruchhausen-Vilsen nun bereits wieder seit vier Jahren ein Bassumer, hatte sich mit seiner Zuversicht keineswegs zu weit aus dem Fenster gelehnt. Das sollte sich alsbald herauskristallisieren. Schon am fünften Spieltag übernahm sein Team die Tabellenspitze, von der es anschließend nicht mehr zu verdrängen war. "Dass wir aufsteigen würden, stand schon lange fest, die Meisterschaft konnten wir schließlich auch vorzeitig feiern", freute sich der Trainer über so viel Souveränität.

In der Endabrechnung lagen die Bassumer sechs Zähler vor dem Nachbarn TSV Bramstedt, gegen den sie beide Ortsderbys für sich entschieden hatten (2:0/7:2). Lediglich zwei Partien mussten auf die Verlustseite gesetzt werden. "Gegen den TVE Nordwohlde und in Martfeld haben wir das Nachsehen gehabt. Aber gegen Nordwohlde haben wir uns am letzten Spieltag noch revanchiert", erinnert sich Plaumann gerne zurück. "Da lagen wir schon mit 0:2 hinten, haben aber noch 3:2 gewonnen. Das zeigt doch, dass die Mannschaft bis zuletzt eine tolle Moral und einen starken Siegeswillen gezeigt hat." Coach Plaumann ist übrigens nicht ausschließlich an der Seitenlinie zu finden: Er agiert als Libero im Wechsel mit Kristian Wichmann, der ebenfalls auf eine Vilser Vergangenheit zurückblickt. Dritter im Bunde ist der 35-jährige Lutz Wiederhold.

Als Prunkstück erwies sich die TSV-Defensive, lediglich 19 Mal schlug das Leder hinter Schlussmann Michael Harpenau ein. Neuerdings hat Plaumann zwischen den Pfosten eine Alternative, denn Maik Bönsch rückt von den eigenen A-Junioren auf. "Mit Wiederhold und Alexander Bruns sind wir zudem auf den Sechser-Positionen optimal besetzt. Die beiden nehmen der Abwehr viel Arbeit ab", lobt der Trainer das Duo.

Sehen lassen kann sich auch die Offensive, was 82 Treffer nachhaltig belegen. Besser war diesbezüglich nur der als Vizemeister ebenfalls aufgestiegene TSV Bramstedt (94). "Auch wenn Oliver Ahrens, der ja zeitgleich noch unsere B-Junioren trainiert, mit zwölf Treffern etwas herausragt, haben wir keinen echten Torjäger. Wir haben ein breites Spektrum und sind nicht zuletzt deshalb schwer auszurechnen", glaubt Plaumann.

Mit nahezu unverändertem Kader, der, je nachdem, wie es personell bei der ersten Garnitur läuft, noch ergänzt werden könnte, nehmen die Bassumer die neue Herausforderung an. "Das gut eingespielte Team genießt mein Vertrauen. Ich denke, dass wir als Neuling in der Lage sind, eine gute Rolle zu spielen. Unser Minimalziel ist ein Platz im oberen Mittelfeld", legt Plaumann die Messlatte gleich auf eine anspruchsvolle Höhe.

Bevor der TSV in der neuen Umgebung mit der Partie beim Kreisliga-Absteiger SV Jura Eydelstedt erstmals Farbe bekennen muss (6. August), steht noch das mit Spannung erwartete Kreispokalspiel gegen den Kreisligisten SC Twistringen auf dem Programm. Und den Cup hat Plaumann noch in bester Erinnerung. "Da sind wir zuletzt bis ins Halbfinale gekommen, haben dabei auch starke A-Kreisligisten wie den SV Dreye oder den FC Sulingen II aus dem Weg geräumt", schildert er.

Entsprechend fällt sein Fazit aus: "In diesen Begegnungen haben wir gezeigt, zu welchen Leistungen wir fähig sind. Und diese Fähigkeiten wollen wir nun auch in der Kreisliga A abrufen."

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