Niedersachsenliga-Korbballerinnen verlieren nach gelungenen Starts die Punkte gegen Werder und im Derby TSV Emtinghausen ohne Stehvermögen

Thedinghausen. Ernüchterung bei den Korbballerinnen des TSV Emtinghausen: Der Tabellenletzte der Niedersachsenliga musste am fünften Spieltag zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Nach dem 7:9 gegen Werder Bremen ging auch das Derby gegen den TSV Thedinghausen mit 4:12 verloren. Thedinghausen schlug anschließend noch Ingeln-Oesselse (9:6) und holte damit erstmals in dieser Saison die maximale Punktzahl an einem Spieltag.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Uwe Reunitz

Thedinghausen. Ernüchterung bei den Korbballerinnen des TSV Emtinghausen: Der Tabellenletzte der Niedersachsenliga musste am fünften Spieltag zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Nach dem 7:9 gegen Werder Bremen ging auch das Derby gegen den TSV Thedinghausen mit 4:12 verloren. Thedinghausen schlug anschließend noch Ingeln-Oesselse (9:6) und holte damit erstmals in dieser Saison die maximale Punktzahl an einem Spieltag.

"Wir müssen endlich gewinnen, um den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren", forderte Emtinghausens Korbfrau Verena Zimmer. Entsprechend engagiert ging ihr Team in der Partie gegen Werder ans Werk. In den ersten zehn Minuten hatte der Tabellenletzte restlos überzeugt. Dann kam jedoch der Bruch, und das Spiel kippte zu Gunsten der Bremerinnen. Kristin Bollhorst brachte ihr Team mit 2:0 in Führung, die Yvonne Zenker und Nicole Grashoff sogar auf 4:1 ausbauen konnten. Erst dann kam Werder besser ins Spiel und verkürzte zur Pause auf 3:4. Im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Bremerinnen sofort das Kommando und erzielten vier Körbe in Folge. Damit war die Entscheidung gefallen. Laura Fuest und Kristin Bollhorst hatten zwar noch den 6:7-Anschluss für Emtinghausen geschafft, zu mehr reichte es aber nicht.

Das erste Derby dieser Saison hatte Thedinghausen klar für sich entschieden. Trotzdem musste der Favorit lange warten, bis er auch das Rückspiel zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Wie so oft in der Saison ging der Emtinghausen mit 1:0 in Führung. Anschließend kassierte er aber vier Gegentreffer in Folge.

Auszeit wirkt Wunder

Nach dem Wiederanpfiff spielte Thedinghausen jedoch immer unkonzentrierter, und Trainerin Anja Purnhagen nahm in der 25. Minute eine Auszeit, in der sie ihre Schützlinge ordentlich zusammen stauchte. "Spielt endlich wieder zusammen und lasst die dummen Einzelaktionen." Der Appell wirkte. Im Minutentakt erzielte Thedinghausen nun seine Körbe und erhöhte den Vorsprung bis auf 9:2. Damit waren die Würfel gefallen, und Emtinghausen musste zum zweiten Mal an diesem Spieltag als Verlierer vom Feld gehen.

"Das wird kein leichtes Spiel", befürchtete Purnhagen vor dem Anpfiff der Begegnung mit Ingeln-Oesselse. Das Team aus dem Bezirk Hannover Süd überzeugte tatsächlich durch sein variables Spiel und führte in der zehnten Minute mit 3:2. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Dietke Meyer Thedinghausen aber mit 4:3 in Führung, die in der zweiten Hälfte auf 8:4 ausgebaut wurde. Ingeln-Oesselse änderte daraufhin seine Taktik und spielte eine Direktdeckung. "Das hat uns zwar etwas durcheinander gebracht, zu unserem Glück kam die Umstellung aber zu spät", atmete Purnhagen auf, die ihrer Korbfrau Insa Meyerholz ein Extralob aussprach. "Sie hat super gehalten und außerdem Akzente unter dem gegnerischen Korb gesetzt."

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+