"Unterschiedliche Vorstellungen" TSV Großenkneten entlässt Höttges

Großenkneten. In der noch jungen Fußballsaison hat der TSV Großenkneten für die erste Trainerentlassung gesorgt: Der Kreisligist trennt sich mit sofortiger Wirkung von Andree Höttges, teilte Abteilungsleiter Eckart Paradies gestern auf Anfrage mit. "Seine Vorstellungen von Erfolg und der Darstellung nach außen stimmen nicht mit unseren überein", begründete Paradies den Schritt. Ein Nachfolger solle möglichst noch in dieser Woche präsentiert werden. Bis dahin leitet Co-Trainer Ralf Zosel das Training des Tabellen-14. vor dem wichtigen Abstiegsduell am kommenden Sonntag bei der punktlosen SVG Berne.
30.08.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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TSV Großenkneten entlässt Höttges
Von Christoph Bähr

Großenkneten. In der noch jungen Fußballsaison hat der TSV Großenkneten für die erste Trainerentlassung gesorgt: Der Kreisligist trennt sich mit sofortiger Wirkung von Andree Höttges, teilte Abteilungsleiter Eckart Paradies gestern auf Anfrage mit. "Seine Vorstellungen von Erfolg und der Darstellung nach außen stimmen nicht mit unseren überein", begründete Paradies den Schritt. Ein Nachfolger solle möglichst noch in dieser Woche präsentiert werden. Bis dahin leitet Co-Trainer Ralf Zosel das Training des Tabellen-14. vor dem wichtigen Abstiegsduell am kommenden Sonntag bei der punktlosen SVG Berne.

Höttges hatte den TSV vor rund einem Jahr in der damaligen Leistungsklasse übernommen und auf Anhieb zum Kreisliga-Aufstieg geführt. In der laufenden Saison holte der frühere Spieler von Atlas Delmenhorst und den Werder Amateuren mit dem Aufsteiger bislang nur einen Punkt aus fünf Partien. Dennoch habe die Trennung von Höttges nichts mit der aktuellen sportlichen Situation in der Kreisliga zu tun, betonte Paradies. "Unser Punktekonto spielte bei der Entscheidung keine Rolle. Der Verein und er passen einfach nicht zusammen." Die Probleme mit Höttges hätten sich trotz des Aufstiegs schon in der vergangenen Saison gezeigt. "Vielleicht hätten wir eher handeln müssen, doch die Euphorie nach dem Erreichen der Kreisliga war zu groß", sagte Paradies. Höttges selbst war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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