Bastian Haskamp verwandelt Strafstoß gegen ATSV Sebaldsbrück / Bruder Michel sieht Gelb-Rote Karte

TSV Lesum-Burgdamm jubelt über ersten Sieg

Lesum. Na, wer sagt es denn! Nach dem Auftaktremis gegen den FC Oberneuland II und dem 2:3 gegen Lehe-Spaden sicherte sich der Aufsteiger in der Fußball-Landesliga, der TSV Lesum-Burgdamm, mit dem 2:1-Auswärtserfolg gegen den ATSV Sebaldsbrück den ersten Dreier.
05.09.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Olaf Schnell

Lesum. Na, wer sagt es denn! Nach dem Auftaktremis gegen den FC Oberneuland II und dem 2:3 gegen Lehe-Spaden sicherte sich der Aufsteiger in der Fußball-Landesliga, der TSV Lesum-Burgdamm, mit dem 2:1-Auswärtserfolg gegen den ATSV Sebaldsbrück den ersten Dreier.

Mit vier Punkten belegen die "Heidberger" Rang zehn (5:5 Tore) und können nun am nächsten Sonnabend daheim gegen TSV Grolland diese Bilanz ausbauen. "Aber nur, wenn wir nicht bei den Standardsituationen so anfällig sind und auch disziplinierter auftreten", blickt Lesums Neu-Trainer Frank Dahlenberg nach vorne. Gegen Sebaldsbrück brachten sich die Gäste nämlich elf Minuten vor dem Abpfiff unnötig in Schwierigkeiten, "weil Michel Haskamp nach einem Abseitspfiff den Ball wegschlug und dafür die Gelb-Rote Karte sah", ärgerte sich Dahlenberg. In Unterzahl musste so Lesum in diesem fairen Spiel eine hektische Schlussphase überstehen, bestand aber die Bewährungsprobe gegen den selbsternannten Aufstiegsanwärter mit Bravour.

Wichtig für Lesum war auch, dass der TSV-Keeper Bastian Burghardt bereits in der ersten Minute einen Schuss aus drei Metern unschädlich machte und Matthias Nadolski hinter den Spitzen ein Vorbild in Sachen Laufbereitschaft war. In Hälfte eins zeigte sich Sebaldsbrück feldüberlegen, doch fehlte die Cleverness vor dem Tor. So hielt Lesum bis zur 47. Minute das Tor sauber. Nach einem Freistoß war letztlich Tim Sperling am langen Pfosten aber erfolgreich. Doch die Gäste legten dieses Mal schneller den Hebel um - und wurden fast schon in der 57. Minute belohnt. Doch nach einem Nadolski-Eckball entschied der Schiri nicht auf Tor, "obwohl der ATSV-Torwart sich mit dem Ball über die Linie drehte" (Dahlenberg). Das 2:1-Siegtor markierte Bastian Haskamp per Strafstoß, nachdem sich der eingewechselte Fikri Cam gut über Außen in den Strafraum tankte und gefoult wurde. "Bei uns war heute der Siegeswille erkennbar", so Dahlenberg.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+