TSV Meyenburg bringt Kreisoberliga-Dritten ins Wanken

Bremen-Nord. Das war ein kompletter Fehlstart ins neue Jahr: Sowohl der TSV Meyenburg (27:28 beim TV Langen) als auch die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II (15:23 gegen den TSV Altenwalde II) und der SV Grambke-Oslebshausen (23:30 beim SV Werder Bremen III) verloren ihre Spiele in der Handball-Kreisoberliga der Frauen.
16.01.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Klaus Grunewald

Bremen-Nord. Das war ein kompletter Fehlstart ins neue Jahr: Sowohl der TSV Meyenburg (27:28 beim TV Langen) als auch die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II (15:23 gegen den TSV Altenwalde II) und der SV Grambke-Oslebshausen (23:30 beim SV Werder Bremen III) verloren ihre Spiele in der Handball-Kreisoberliga der Frauen.

TV Langen – TSV Meyenburg 28:27 (11:14): Die Zuschauer in der Sporthalle des Langener Schulzentrums wollten ihren Augen nicht trauen: Der Tabellendreizehnte aus Meyenburg führte den Tabellendritten und Aufstiegsaspiranten TV Langen zeitweise regelrecht vor. Zumindest in der ersten Halbzeit. "Da haben wir richtig gut gespielt", freute sich TSV-Trainer Andreas Bräuer, der bei seiner Mannschaft eine "erhebliche Qualitätssteigerung gegenüber der vergangenen Saison" ausgemacht hat. Allerdings lasse die Punktausbeute noch zu wünschen übrig. Auch in der Cuxhavener Gemeinde südlich von Bremerhaven hätten die Meyenburgerinnen zumindest ein Remis verdient gehabt. Vor allem in den ersten 30 Minuten gelang es ihnen hervorragend, die torgefährlichen Gastgeberinnen zu neutralisieren. Aber auch im zweiten Durchgang agierten sie auf Augenhöhe mit dem haushohen Favoriten, ließen sich nie abschütteln und hatten in der 59. Minute beim Stande von 27:27 den verdienten Punkt eigentlich in der Tasche. "Doch dann wurde der Ball vertändelt, und Langen kam im Gegenzug zum glücklichen Siegtor", ärgerte sich Bräuer.

TSV Meyenburg: Steilen, Trostmann; Seebeck, Köpke, Kruse (4), Eisenschmidt (9/5),Drogi, Lenz (5), Obermeyer (4), Libchen, Rohdenburg (3), Markwart, Steil (2).

HSG Schwanewede II – TSV Altenwalde II 15:23 (6:14): Eigentlich wollte die Handball-Spielgemeinschaft dem Rivalen aus dem Kreis Cuxhaven in der Tabelle auf den Pelz rücken. Doch mit einer bunt zusammen gewürfelten Mannschaft, die in dieser Zusammensetzung noch nie gespielt hatte, wurde die Partie bereits in der ersten Halbzeit verloren. Trainer Heiner Wenzel sprach vom "worst case", vom schlimmsten Fall, der sich in Zukunft nicht wiederholen dürfe. "Wir haben in den ersten 30 Minuten Lehrgeld gezahlt, mussten uns als Team finden, konnten aber dann die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten und haben vier Siebenmeter vergeben", bilanzierte der "Schwäne"-Coach, in dessen Kader etliche Stammkräfte berufs- und krankheitsbedingt fehlten. Die HSG bleibt Drittletzter in der Tabelle, Altenwalde rückte auf Rang acht vor.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Lindemann; Wilms, Petersen (6/5), Stegemann (1), Krahlheer, Haensgen (4), Marschollek (1), Schwabauer, Hallmann, Bringmann (3/1).

SV Werder Bremen III – SV Grambke-Oslebshausen 30:23 (16:9): Nach der langen Weihnachtspause kamen die Gäste bei den routinierten Werderanerinnen nur schwer in Tritt. Die Grün-Weißen legten denn auch in der ersten Halbzeit den Grundstein für ihren ungefährdeten Sieg. Der ihnen auch deshalb leicht fiel, weil der SVGO quasi ohne Kreisläuferin auskommen musste, was ihre Durchschlagskraft erheblich minderte. Zudem musste Betreuerin Angelika von Leesen selbstkritisch konstatieren, dass ihre Mannschaft nie ihren Rhythmus fand und sich überdies allzu viele Fehlwürfe und etliche Pannen im Aufbau leistete. Hoffnung für die nächsten Begegnungen machte indes die zweite Halbzeit, in der die Gäste das Geschehen auf dem Parkett ausgeglichen gestalten konnten. Sie sind auf den neunten Tabellenplatz abgerutscht, während sich der SV Werder auf Rang vier hochgearbeitet hat.

SV Grambke-Oslebshausen: Pauls, Abeldt; Feldmann (1), Niemeyer, Kohlmeyer, Dietz (1), Reimann (1), Albrecht (2), Jung (4), Meyerholz (6), Hett (2), Schulze (5/4), Sieglitz (1).

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