Fußball-Oberliga Niedersachen TSV Ottersberg hat BSV Ölper beim 4:0 fest im Griff

Ottersberg. Erst die Pflicht, dann die Kür: Der TSV Ottersberg bot beim gestrigen 4:0 (1:0) gegen den BSV Ölper Fußball vom Feinsten in verschiedenen Facetten. Erst eine eher unauffällige Dominanz beim Rasen-Schach mit den unbequemen Braunschweigern und in der zweiten Hälfte doch noch großes Spektakel, gekrönt von prächtigen Treffern.
17.05.2010, 05:47
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Schön

Ottersberg. Erst die Pflicht, dann die Kür: Der TSV Ottersberg bot beim gestrigen 4:0 (1:0) gegen den BSV Ölper Fußball vom Feinsten in verschiedenen Facetten. Erst eine eher unauffällige Dominanz beim Rasen-Schach mit den unbequemen Braunschweigern und in der zweiten Hälfte doch noch großes Spektakel, gekrönt von prächtigen Treffern durch Gilmar (67.), Erdinc Örün (76.) und Rafael Czichos (89.).

Es war ein perfekter Spätnachmittag. Wenn es überhaupt noch Zweifel an der Ottersberger Qualifikation für die eingleisige Oberliga Niedersachsen gab, dann wurden sie gestern endgültig zertstreut. 'Die anderen Ergebnisse waren nicht so schlecht fürs uns', stellte Trainer Axel Sammrey süffisant fest, um mit gespieltem Stirnrunzeln zu bedenken zu geben, 'dass wir uns jetzt neue Ziele suchen müssen'. Die nächste Herausforderung stellt sich wie von selbst: Die Vizemeisterschaft. Es sind in den von Termindichte bestimmten nächsten Tagen und Wochen noch genug Punkte zu vergeben. Und an der SVG Drochtersen-Assel sind die zuvor viertplatzierten Kicker von der Wümme bereits gestern vorbeigezogen. Am Mittwoch bereits geht es für Otttersberg weiter mit dem Heimspiel gegen die SVG Göttingen (19.30 Uhr).

Im Verdener Stadion, wo sich sonst Pferde und Reiter mit publikumsmagnetisierender Wirkung präsentieren, hielt der TSV Ottersberg die Zügel gestern ganz straff. Durch die von Wahlers, Peek, Nowotny und Baller gebildete Viererkette gab?s für die Mannschaft um Exprofi Holger Wehlage, der diesmal in seiner Nebenrolle als Spieler nicht in Erscheinung trat, 90 Minuten einfach kein Durchkommen.

Führung durch Behrens

Auf der Gegenseite gab?s zunächst auch nicht gerade turbulente Torszenen in Serie, sondern recht viele Fehlpässe, was nicht nur an den geschickt verdichtenden Braunschweigern gelegen haben mag, sondern auch an den Platzverhältnissen, die unter den zuvor an gleicher Stelle ausgetragenen Kreispokal-Partien gelitten hatten. 'Der Boden war nachher nicht so toll', entschuldigte Sammrey die häufigen Ballverluste vor allem durch Marco Wahlers, der aber hernach an Sicherheit gewann.

Die frühe Führung hatte befreiende Wirkung. Hayatin Sicak war der Wegbereiter für den zwölften Saisontreffer von Lars Behrens. Er setzte sich, einen nicht gerade gut gespielten Ball konsequent und handwerklich perfekt weiterverarbeitend, auf der rechten Seite durch und spielte steil zu Lars Behrens, der Sven Kiontke mit einem Schlenzer ins lange Eck düpierte.

Die Aktionen des Gastgebers wurden nun zwingender. Ömer Aktas, der nach den Verletzungen von Sören Seidel und Mahmut Aktas die neue Spitze der Raute bildete, hatte großen Anteil daran, ebenso Rafael Czichos, der vor allem im zweiten Abschnitt wieder sehr auffällig spielte.

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