Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost TSV Ottersberg holt ein 2:2 in Lüneburg

Ottersberg. Der TSV Ottersberg hat sich auch beim Tabellennachbarn FC Hansa Lüneburg als Auswärtsmannschaft der Extraklasse gezeigt und im Wilschenbruch-Stadion ein 2:2 erkämpft, das die Elf von der Wümme der - rein rechnerisch noch nicht eingetüteten - Qualifikation für die eingleisige niedersächsische Oberliga einen weiteren Schritt näher bringt.
14.05.2010, 05:10
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Schön

Ottersberg. Der TSV Ottersberg hat sich auch beim Tabellennachbarn FC Hansa Lüneburg als Auswärtsmannschaft der Extraklasse gezeigt und im Wilschenbruch-Stadion ein 2:2 erkämpft, das die Elf von der Wümme der - rein rechnerisch noch nicht eingetüteten - Qualifikation für die eingleisige niedersächsische Oberliga einen weiteren Schritt näher bringt.

Trainer Axel Sammrey vertraute überwiegend auf jene Spieler, die beim jüngsten 1:0-Erfolg in Osterholz-Scharmbeck überzeugt hatten und wurde nicht enttäuscht. Über eine Stunde lang beherrschte seine Mannschaft das Geschehen und krönte die gute Leistung durch zwei absolute Traumtore. Es war eine gelungene Werbung in eigener Sache - am Sonntag (17 Uhr) im Verdener Stadion will sich der TSV im Heimspiel gegen den BSV Ölper 2000 schließlich einem möglichst großem Publikum präsentieren.

Ballers Kunstschuss

Und es war angesichts des Spielverlaufs und der Chancenverteilung sogar noch mehr drin gewesen für Ottersberg. Jair Baller jagte bereits in der 6. Minute einen 25-Meter-Freistoß direkt in den Winkel. 'Absolut unhaltbar für den Lüneburger Torwart', urteilte Sammrey, dessen Taktik durch den guten Start begünstigt wurde. Ottersberg spielte nach vorn, hielt das Geschehen weitgehend weg vom eigenen Tor und kontrollierte den Gegner mit Ballsicherheit, Zweikampfstärke und dem nötigen Selbstbewusstsein. Dabei scheuten die Lüneburger keine Mühen, um Lücken in des Gegners Defensive zu schaffen. 'Es war ein Oberliga-Spiel der besseren Sorte. Beide Mannschaften haben enorm gearbeitet', zeigte sich Sammrey angetan, vor allem vor dem Hintergrund der enormen Belastungen, denen die Spieler aufgrund der hohen Termindichte ausgesetzt sind.

Doch die Mannschaften neutralisierten sich mit dem von ihnen betriebenen Aufwand weitgehend. Chancen blieben Mangelware. Sammrey: 'Man musste sich wundern, dass überhaupt vier Tore fielen!'

Es bedurfte auch eines weiteren Treffers der Kategorie Traumtor, um die Ottersberger 2:0-Führung herzustellen. Gilmar knallte den Ball dorthin, wohin er schon von Baller zum 0:1 hinbefördert worden war - genau in den Winkel. Auch diesmal betrug die Entfernung über 20 Meter. Die nötige Vorleistung für den Meisterschuss Gilmats erbrachte der junge 'Sechser' Stefan Denker mit Balleroberung plus schnellem Umschalten im Mittelfeld.

Dass die Ottersberger sich den komfortablen Vorsprung noch abjagen ließen, war nach Meinung Axel Sammreys der Müdigkeit geschuldet, welche sich in Konzentrationsproblemen niederschlug, die sich wiederum bereits gegen Ende des ersten Durchganges abgezeichnet hätten. 'Beide Gegentore wiesen in der Entstehung deutliche Parallelen auf', grämte sich Sammrey. Vor dem 1:2 begingen die Gäste aus dem Landkreis Verden ein unnötiges Foul an der Außenlinie. Der Ball kam hoch in den Strafraum, wurde abgewehrt, doch der zweite Lüneburger Versuch war von Erfolg gekrönt, da Ottersberg nicht konsequent genug verteidigte. Sammrey: 'Beim Ausgleichstor war es wieder so, dass wir nicht gut reagiert haben gegen den zweiten Ball.'

Und das war schon deshalb bitter, weil Baller kurz zuvor allein vor dem Lüneburger Torwart aufgetaucht war, seine Chance aber nicht nutzen konnte. Zwei Minuten vor Schluss hatte Gilmar nach zunächst erfolgreicher Abwehr Fabians eine Riesenkopfballmöglichkeit, verfehlte aber das Ziel.

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