DJK Blumenthal zittert sich durch die Quali und wird Dritter Türkspor als Bonbon vernascht

Lemwerder. Über die Qualifikation in das Halbfinale – diesen langen und erfolgreichen Weg legte Fußball-Bezirksligist DJK Bremen-Nord beim 26. Bremen-Nord-Cup des SV Lemwerder zurück. Zehn Spiele absolvierten die Nordbremer an zwei Turniertagen und erfüllten letztlich zwei Vorgaben ihres Trainers Torben Reiß: Den Sieg in der Qualifikation und den Einzug ins Semifinale. Reiß: "Da wollten wir hin. Was dann kommt, ist ein Bonbon." Ein Bonbon gab es nach dem 1:5-Halbfinal-Aus gegen die SAV I tatsächlich auch noch. Der SV Türkspor wurde im Spiel um Platz drei mit 6:1 vernascht.
14.01.2013, 05:00
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Von Jens Pillnick

Lemwerder. Über die Qualifikation in das Halbfinale – diesen langen und erfolgreichen Weg legte Fußball-Bezirksligist DJK Bremen-Nord beim 26. Bremen-Nord-Cup des SV Lemwerder zurück. Zehn Spiele absolvierten die Nordbremer an zwei Turniertagen und erfüllten letztlich zwei Vorgaben ihres Trainers Torben Reiß: Den Sieg in der Qualifikation und den Einzug ins Semifinale. Reiß: "Da wollten wir hin. Was dann kommt, ist ein Bonbon." Ein Bonbon gab es nach dem 1:5-Halbfinal-Aus gegen die SAV I tatsächlich auch noch. Der SV Türkspor wurde im Spiel um Platz drei mit 6:1 vernascht.

Das Vordringen in die gestrige Endrunde hatte für DJK Blumenthal allerdings am seidenen Faden gehangen. Denn in der letzten Partie ihrer Qualifikationsgruppe musste DJK mit sechs Toren Differenz gegen den FC Ohmstede gewinnen, um den Blumenthaler SV II auf den zweiten Platz zu verweisen. Und genau das gelang mit einem 7:1. Das direkte Duell mit Blumenthal II war ohne Sieger geblieben (0:0), letztlich hatte DJK die mehr erzielten Treffer zu bieten (15:3 gegenüber 14:2).

Die anderen Qualifikationssieger durften allenfalls daran schnuppern, als Hecht im Karpfenteich in den Kreis der Halbfinalisten einzuziehen. Während der fünfte und letzte Gruppenplatz der SG Aumund-Vegesack II (A) und der vorletzte des TSV Meyenburg (B) nicht wirklich überraschten, enttäuschte Landesligist SV Grambke-Oslebshausen mit einem Sieg und drei Niederlagen (Rang fünf, Gruppe B). Anfänglich sah es so aus, als sollte die Grahl-Show in Lemwerder weitergehen, doch gegen die stärkeren Gegner reichte dem SVGO ein Ausnahmespieler allein nicht. Grahl hatte in der Qualifikation fünf der sieben SVGO-Tore erzielt und den Weg in die Endrunde geebnet.

Und auch im ersten Endrundenspiel hieß der Torschütze beim 1:0 gegen Lesum Marco Grahl. Doch dann ging dem "SV Grahl-Oslebshausen" die Luft aus. Zwar traf der Torjäger noch dreimal, die Niederlagen gegen Türkspor (2:5), SAV I (2:4) und TSV Meyenburg (1:6) wendete er damit aber nicht ab. Für das sieglose Landesliga-Schlusslicht Lesum gab es zumindest einmal ein netteres Tabellenbild zu betrachten: mit vier Punkten und 2:4 Toren wurden die Heidberger Dritter der Gruppe B.

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