Landesliga-Handballerinnen siegen bei der HSG Bützfleth/Drochtersen verdient mit 31:27

TuS Komet Arsten behält seine weiße Weste

Bremen. Lediglich bei der LTS Bremerhaven (13:19) kamen die Landesliga-Handballerinnen des TuS Komet Arsten etwas ins Wanken, ansonsten behielt das Team von TuS-Trainer Torsten Uhlenberg seine blütenweiße Weste – und grüßt nach dem hart erkämpften 31:27 (17:13)-Auswärtssieg bei der spielstarken HSG Bützfleth/Drochtersen weiter von der Tabellenspitze. "Es war ein engagierter Beginn meiner ersten Sieben, die sich von der harten Gangart der Gastgeberinnen nicht beeindrucken ließ", erläuterte der zufriedene Coach, "selbst die frühe Rote Karte gegen unsere bis dato erfolgreichste Torschützin Mirja Kahle steckte das Team überraschend gut weg.
15.11.2018, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Christian Markwort

Bremen. Lediglich bei der LTS Bremerhaven (13:19) kamen die Landesliga-Handballerinnen des TuS Komet Arsten etwas ins Wanken, ansonsten behielt das Team von TuS-Trainer Torsten Uhlenberg seine blütenweiße Weste – und grüßt nach dem hart erkämpften 31:27 (17:13)-Auswärtssieg bei der spielstarken HSG Bützfleth/Drochtersen weiter von der Tabellenspitze. „Es war ein engagierter Beginn meiner ersten Sieben, die sich von der harten Gangart der Gastgeberinnen nicht beeindrucken ließ“, erläuterte der zufriedene Coach, „selbst die frühe Rote Karte gegen unsere bis dato erfolgreichste Torschützin Mirja Kahle steckte das Team überraschend gut weg.“

Die Gäste um die erneut bärenstark aufspielende Nathalie Meinke (elf Tore/zehn Siebenmeter) kamen gut in die Partie und lagen zum Zeitpunkt der durchaus fragwürdigen Roten Karte gegen die bis zu diesem Zeitpunkt treffsicherste Arsterin Mirja Kahle (4) mit zwei Toren in Führung (8:6/14. Spielminute). „Die Entscheidung war schon sehr hart“, versicherte Uhlenberg, „Mirja kreuzte mehr oder weniger aus Versehen den Laufweg ihrer Gegenspielerin und brachte diese auch zu Fall, aber dafür Rot zu ziehen, ist schon grenzwertig.“ Sein Team baute die Führung bis zur Halbzeitpause dennoch auf vier Tore aus. „In dieser Halle und bei diesem unangenehmen Publikum werden noch einige Teams Punkte lassen“, sagte Arstens Mannschaftsführerin Christin Meyer (4).

Während Mirja Kahle und Nathalie Meinke in der Arster Offensive heraus stachen, lobte Uhlenberg auch die Defensivleistung seiner Mannschaft. „In der Abwehr trieben Ilka Brockhoff und Stefanie Segieth ihre Mannschaft zu Höchstleistungen an, Julia Groen mit ihrer besten Saisonleistung sowie Steffi Segieth und Janna Meyer kompensierten auf der rechten Angriffsseite den Ausfall unserer etatmäßigen Halblinken.“ Besonders die Nervenstärke von Nathalie Meinke beim Siebenmeter kam Arsten in diesem hochklassigen und körperlich hart geführtem Spiel sehr zugute, sodass es beim Stand von 29:25 aus Arster Sicht eigentlich entschieden schien (56.). Doch die beste Spielerin der Gastgeberinnen, Kerstin Höller (8/6), führte ihr Team noch einmal heran, „weshalb ich kurz vor Schluss die Grüne Karte zog und selbst den letzten Spielzug für unseren Angriff vorgegeben habe“, wie Uhlenberg erläuterte. Julia Groen krönte ihre famose Leistung mit einem Doppelschlag zum verdienten Endstand. Auf Arsten wartet am Sonntag, 18. November (15.30 Uhr) der TV Oyten III, der im Abstiegskampf nichts zu verlieren hat. „Die tolle Teamleistung und unsere Tabellenführung werden am kommenden Sonnabend auf dem Vereinskommers aber erst einmal kräftig gefeiert“, so Uhlenberg.

TuS Komet Arsten: Rieger, Kasch; Pia Frank, Hannah Frank, Segieth (3), Brockhoff (1), Bentje Schultz (2), Groen (6), Janna Meyer (2), Molzahn (2), Mirja Kahle (4), Hüneberg, Nathalie Meinke (11), Christin Meyer.

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