Ritterhuder Fußballwoche TuSG-Coach Matthias Haase im Interview

Der Jahnsportplatz steht von Sonnabend an acht Tage lang im Blickpunkt, findet doch hier die Ritterhuder Fußballwoche statt. Im Vorfeld unterhielt sich unser Redakteur Olaf Schnell mit dem TuSG-Trainer Matthias Haase.
16.07.2010, 22:50
Lesedauer: 3 Min
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Der Jahnsportplatz steht von Sonnabend an acht Tage lang im Blickpunkt, findet doch hier die Ritterhuder Fußballwoche statt. Im Vorfeld unterhielt sich unser Redakteur Olaf Schnell mit dem TuSG-Trainer Matthias Haase.

Bereits zum 24. Mal steigt das Event in Ritterhude. Da wird die Veranstaltung doch fast zum Selbstgänger, oder?

Matthias Haase:Das Organisationsteam um Volker Guttmann und Heiko Windhorst ist so gut eingespielt, dass es auf jeden Fall wieder eine gelungene Veranstaltung wird. Als Selbstgänger würde ich es aber nicht ganz bezeichnen, denn als Außenstehender sieht man meistens nur den sehr gepflegten Jahnsportplatz und die gute Stimmung während der Sportwoche, aber nicht die Arbeit im Vorfeld.

TuSG-Organisator Heiko Windhorst sorgte wohl dafür, dass alles reibungslos über die Bühne gehen wird. Wie haben Sie sich in Sachen Vorbereitung eingebracht?

Wie in jedem Jahr hat sich die erste Herren, samt Trainer und Betreuer, am Arbeitsdienst beteiligt, um die Sportanlage am Großen Geeren für das Turnier wieder auf Hochglanz zu bringen. Bei den Maler - und Säuberungsarbeiten helfen bei uns im Verein alle mit und da sollte man sich als Trainer nicht zu schade sein, auch in solchen Dingen mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Heiko Windhorst rechnet, dass Ihre Mannschaft sich für die Zwischenrunde qualifiziert. Sind Sie auch dieser Meinung und wenn warum?

Ja, ich glaube auch, dass wir ins Halbfinale einziehen können. In der Vergangenheit ist es uns schon öfters gelungen, unter die letzten Vier zu kommen. Die anderen Mannschaften sind derzeit ja auch noch in der Vorbereitungsphase, sodass auch die Bremer Teams mit Sicherheit noch nicht ganz eingespielt sind. Dazu kommt bei uns hoffentlich der Heimvorteil etwas zum Tragen und dass meine Spieler heiß auf dieses Event sind, steht außer Frage.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sie von den drei Gruppengegnern ATSV Scharmbeckstotel, Blumenthaler SV und Blumenthaler SV mindestens zwei Teams hinter sich lassen. Wer beißt in der Vorrunde, wie Ihre Mannschaft im vergangenen Jahr, in den sauren Apfel?

Ich glaube, dass der Blumenthaler SV die Gruppe dominieren wird, doch alle anderen Begegnungen sind für mich offen. Wenn wir ins Halbfinale ziehen wollen, müssen wir gegen Scharmbeckstotel und Lesum die notwendigen Punkte holen.

Haben Sie sich mit Ihrer Mannschaft gezielt auf dieses Event vorbereitet?

Wir sind in diesem Jahr sehr früh mit der Vorbereitung angefangen und da erhoffe ich mir, dass wir gegen die Bremer Mannschaften gerade im läuferischen Bereich gut mithalten können. Ansonsten haben wir schon viel und hart trainiert. Nun will meine sehr junge Mannschaft (21 Jahre im Durchschnitt) endlich spielen.

Können Sie in Bestbesetzung auflaufen?

Leider nicht, denn gerade im ersten Gruppenspiel gegen Scharmbeckstotel fallen mit Manndecker Tobi Jahn, den Neuzugängen Simon Göbel (beide Urlaub), Alex Hartung (Leistenprobleme) und Kapitän Norman Naporra (Urlaub) vier Aktivposten aus. Bis auf Jahn stoßen aber alle während der Sportwoche wieder zur Mannschaft, sodass wir hoffentlich wenigstens ein Spiel in Bestbesetzung spielen können.

Wenn zählen Sie zum Favoritenkreis und welcher Verein hält am 24. Juli den Pott in den Händen?

Ich glaube, dass Blumenthal, Vegesack und Burg sich in der Gruppenphase durchsetzen werden und aufgrund der guten Neuzugänge, tippe ich dann auf einen Turniersieg des SAV-Teams.

Warum sollten die Fußballfans bereits an diesem Wochenende zum Jahnsportplatz kommen?

Weil ich davon ausgehe, dass vom ersten Tag an tolle Spiele zu sehen sind - gerade auch heute bei den Derbys. Dieses wird sich auch in einer guten Atmosphäre auf den Zuschauerrängen bemerkbar machen.

Nutzen Sie dieses Turnier auch für Werbung in eigener Sache?

Natürlich ist so ein gut organisiertes und hochklassiges Turnier eine gute Werbung für Ritterhude. Dieses macht sich auch dadurch bemerkbar, dass immer wieder Vereine aus dem Umland bei Spartenleiter Volker Guttmann anfragen, ob sie nicht auch teilnehmen könnten. Im Bereich Neuzugänge erhoffe ich mir schon, dass man durch ein positives Auftreten der Mannschaft und die tolle Atmosphäre während dieser Sportwoche den einen oder anderen Spieler vielleicht zur TuSG holen kann.

Was fehlt noch zu einer perfekten Veranstaltung?

Eigentlich nichts. Ich finde nur schade, dass mit dem Verzicht des FCO erneut ein Osterholzer Verein passen muss. Hier würde ich mir wünschen, dass wir mit Bornreihe oder dem OberligistenVSK mal wieder ein OHZ-Zugpferd bei uns begrüßen können. Leider überschneidet sich aber derzeit die TuSG-Sportwoche immer mit dem Hexe-Wendelken-Cup in Bornreihe, an dem beide Teams teilnehmen.

Wie viele Zuschauer erwartet Sie in diesem Jahr?

Im letzten Jahr konnten wir etwas über 2000 Fans begrüßen und wenn der Wettergott mitspielt, gehe ich davon aus, dass wir diese Marke wieder erreichen können.

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