Bruderduell im Blickpunkt TuSG-Reserve geht leer aus

Ritterhude. Das Bruderduell zwischen den Zwillingen Mario und Dennis Arenthold lieferte am zweiten Spieltag der Fußball-Kreisliga Osterholz die etwas andere Geschichte. Der SV Vorwärts Buschhausen erfüllte mit einem 2:0 (1:0) seine Favoritenrolle gegen die TuSG Ritterhude II.
17.08.2016, 00:00
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Von Reiner Tienken

Ritterhude. Das Bruderduell zwischen den Zwillingen Mario und Dennis Arenthold lieferte am zweiten Spieltag der Fußball-Kreisliga Osterholz die etwas andere Geschichte. Der SV Vorwärts Buschhausen erfüllte mit einem 2:0 (1:0) seine Favoritenrolle gegen die TuSG Ritterhude II. Mario Arenthold reihte sich dabei für den Vizemeister der Vorsaison in die Trefferliste ein. Bruder Dennis Arenthold ging mit der TuSG Ritterhude II leer aus. Die Zwillinge gingen sich als direkte Gegenspieler auf der Außenbahn über weite Strecken aus dem Weg.

„Ich habe lange nicht mehr gespielt“, bewertete Mario Arenthold den Erfolg im Prestigekampf keineswegs über. Mario Arenthold erzwang nach Maßvorlage von Bonce Ciftci das Tor zum 2:0-Endstand (50.). „Jeder hat für sich allein gespielt. Buschhausen war spielerisch besser“, vermisste Dennis Arenthold bei der TuSG-Reserve den Zusammenhalt auf dem Platz. Dem SV Vorwärts Buschhausen genügte so eine Durchschnittsleistung, um den Laden dicht zu halten. Bonce Ciftci hatte im Vergleich der beiden Akteure mit der begehrten Rückennummer zehn die bedeutend besseren Szenen im Vergleich zu Kristof Grahl.

Ein Foul von Andreas Wehling an Deniz Cengiz zog die Vorwärts-Führung nach sich. Bonce Ciftci versenkte den fälligen Foul­elfmeter zum 1:0 (31.). „Der war außerhalb“, beschwerte sich TuSG-Trainer Chadi ­Abdul-Wahed über die Entscheidung des Unparteiischen. Bonce Ciftci ließ in der Schlussphase noch zwei Vorwärts-Großchancen überhastet liegen (88./90. +3). „Das Spiel war doch recht ausgeglichen. Wir haben über den Kampf zum Spiel gefunden“, stufte Vorwärts-Kapitän Jonas Piepenbrink den Dreier seiner Mannschaft als einen reinen Arbeitssieg ein. Der TuSG-Spielführer monierte nach Spielende den eingeschränkten Teamgeist.

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