Handball-Oberliga Nordsee TV Oyten II braucht dringend einen Sieg

Oyten. Wie schon in der Vorsaison liefern sich die Handballerinnen vom TV Oyten II und BV Garrel in der Oberliga Nordsee ein verbissenes Fernduell um die Meisterschaft. Vor dem Finale am heutigen Sonnabend weisen beide Teams 41:13 Punkte auf.
12.05.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Oyten. Wie schon in der Vorsaison liefern sich die Handballerinnen vom TV Oyten II und BV Garrel in der Oberliga Nordsee ein verbissenes Fernduell um die Meisterschaft. Vor dem Finale am heutigen Sonnabend weisen beide Teams 41:13 Punkte auf. Der BVG nimmt allerdings ein um 79 Treffer besseres Torverhältnis mit in sein letztes Spiel beim Elsflether TB. Die Ausgangssituation für Oytens Drittliga-Ligareserve ist somit klar: Die Vampires müssen ihr letztes Match gegen den TuS Komet Arsten (16.30 Uhr, Pestalozzihalle) gewinnen und auf einen Garreler Ausrutscher beim bereits als Absteiger feststehenden Klub aus der Wesermarsch hoffen.

Für den TV Oyten II geht es heute zunächst mal darum, mit einem Sieg im Nachbarschaftsuell gegen den TuS Komet Arsten die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Titelverteidigung zu schaffen. So wird der Tabellenzweite der Handball-Oberliga Frauen gegen die Gäste aus Bremen um ihren Trainer Marc Winter mit stärkster Formation auflaufen. Auch die Youngster Denise Engelke und Miriam Thamm aus dem Drittliga-Kader verstärken noch einmal Oytens zweite Vertretung. Der TuS Komet Arsten um seine aus Esther Batke, Sandra Winter und Birte Kruse bestehende Rückraumachse verpasste durch eine 25:32-Heimpleite gegen Absteiger HSG Nordhorn am vorigen Wochenende den Sprung auf Platz fünf der Tabelle. "Eine unserer schlechtesten Saisonleistungen", so das Urteil vom Trainer des TuS. "Ich kenne aber meine Mannschaft. Zum Ausklang in Oyten werden wir unser anderes Gesicht zeigen."

24:15-Vorsprung verspielt

Aber egal, wie die Partie in der Pestalozzihalle heute auch ausgehen mag - gewinnt Spitzenreiter BV Garrel sein Spiel in Elsfleth, kann er in der dortigen Stadthalle die Sektkorken knallen lassen. Allerdings fährt man beim zuletzt zehnmal in Folge siegreiche Spitzenreiter nicht ganz ohne Grund mit einem flauen Gefühl im Magen in den Landkreis Wesermarsch. "Im vorigen Jahr haben wir die Meisterschaft am vorletzten Spieltag ausgerechnet in Elsfleth verspielt", erinnert Garrels Handballchef Franz-Josef Kettmann. Sein BV brachte dabei eine komfortable 24:15-Halbzeitführung nicht über die Runden und verlor noch mit 31:32. Kettmann wird heute persönlich mit nach Elsfleth reisen und per "Standleitung" mit den aktuellen Zwischenständen aus der Pestalozzihalle versorgt werden.

Fest steht allerdings vor dem spannenden Saisonkehraus bereits, dass die Oberliga Nordsee wie im vergangenen Jahr keinen Aufsteiger in die 3. Liga stellen wird. Während der TVO nicht aufsteigen darf, hat der BV Garrel - wie bereits im Vorjahr - verzichtet. "Bei uns hören zwei der stärksten Spielerinnen auf", erklärt Franz-Josef Kettmann. Mit SFN Vechta hatte zwar der aktuelle Vierte seine Bereitschaft erklärt, dieses verhindert aber die Spielordnung des DHB, wonach nur der Erste oder Zweitplatzierte Aufstiegsrecht genießt.

Während mit dem TV Dinklage, der SG Neuenhaus/Uelsen und der HSG Schwanewede/Neuenkirchen die Aufsteiger aus den Landesligen in die Oberliga feststehen, muss der fünfte Absteiger neben VfL Stade II, HSG Nordhorn, Elsflether TB und dem TSV Morsum noch zwischen GW Mühlen und dem SV Höltinghausen ermittelt werden.

Egal, ob Meister oder Zweiter - Axel Seefeld darf beim TVO auf eine erfolgreiche Premierensaison als Trainer zurückblicken. Nach einem holprigen Start in die Serie (3:5 Punkte) stabilisierten sich die Spielerinnen aus dem Kreis Verden unter ihrem neuen Trainer auf hohem Niveau.

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