Landkreis Verden TV Oyten II schiebt sich auf Rang vier vor

Landkreis Verden. Die Oberliga-Handballerinnen des TV Oyten II bleiben in der Erfolgsspur.
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Von Jürgen Prütt

GW Mühlen - TSV Morsum 30:28 (13:15): Der TSV hat mit der Niederlage in diesem Aufsteigerduell den Sprung ins Mittelfeld verpasst. „ Es war mehr drin“, ärgerte sich Trainer Martin Eschkötter über die vergebene Chance. Insbesondere zu Beginn des zweiten Durchgangs – der TSV hatte die Halbzeitführung zu diesem Zeitpunkt auf 17:13 ausgebaut – schienen die Gäste auf dem richtigen Weg. „Da hatte ich ein gutes Gefühl“, gab Eschkötter zu. Auf sein Gefühl konnte sich der Trainer zumindest an diesem Tag allerdings nicht verlassen. GW Mühlen glich zum 17:17 aus und lag wenig später mit 19:17 in Führung. „Wir haben zwar nie aufgesteckt, hatten aber große Probleme im Abwehr-Innenblock“, so Martin Eschkötter.

Nach einem zwischenzeitlichen 21:25-Rückstand war in der Schlussphase zumindest ein Unentscheiden greifbar, als der TSV beim 28:29 wieder in Schlagdistanz war. Den finalen Treffer erzielte Mühlen dann 40 Sekunden vor dem Ende, als die Schiedsrichter bereits Zeitspiel angezeigt hatten. „Über den letzten Treffer können wir uns nicht beschweren“, gab Eschkötter zu, „die Spielerin des Gegners hatte Zug zum Tor und ist nicht richtig angegangen worden – die Schiedsrichter brauchten nicht abpfeifen.“ Morsum steht nun am kommenden Sonntag unter Zugzwang, wenn die noch sieglose SG Neuenhaus/Uelsen in der Schulsporthalle erwartet wird.

TV Oyten II - BV Garrel 28:26 (14:13): Die Drittliga-Reserve der „Vampires“ hat ihre Erfolgsserie auch ohne eigenen Trainer fortgesetzt und sich mit dem Erfolg über den BV Garrel in der Tabelle mit nunmehr 8:2 Punkten auf Rang vier vorgeschoben. Im Spitzenduell gegen die Sieben aus dem Oldenburger Münsterland warfen die mit drei A-Jugendlichen angetretenen Gastgeberinnen sich den entscheidenden Vorteil Mitte der zweiten Halbzeit heraus (24:20/43.). Oytens siebenfache Torschützin Patricia Lange sorgte in der Schlussminute mit ihrem Treffer zum 28:25 für die endgültige Entscheidung.

„Wir haben bisher überwiegend gegen Truppen aus der unteren Tabellenregion gespielt – die müssen aber auch erst einmal geschlagen werden“, zog Sebastian Kohls, der erneut die Betreuung übernommen hatte, nach fünf Saisonspielen eine zufriedenstellende Bilanz.

Der TV Oyten II war gut ins Spiel gekommen (3:0), verlor dann aber gegen die quirligen Angreiferinnen der Gäste etwas den Faden. „Wir haben uns aber wieder gut zurück ins Spiel gekämpft und letztlich sogar noch einen recht ungefährdeten Sieg errungen“, meinte Kohls. Neben Kreisspielerin Lange avancierten Susanne Tauke, Lotta Balters und Jana Stoffel beim TVO zu den besten Torschützinnen aus dem Feld heraus. Das Trio war jeweils vier Mal erfolgreich.

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