Fußball-Kreispokal

TVE Nordwohlde zieht ins Halbfinale ein

Der SC Twistringen II geht gegen den TVE zunächst in Führung, doch dann schlägt der Favorit zurück und siegt am Ende souverän.
09.04.2019, 22:54
Lesedauer: 2 Min
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Von Thorin Mentrup
TVE Nordwohlde zieht ins Halbfinale ein

Die Nordwohlder jubelten auch in Twistringen.

Thorin Mentrup

Twistringen. Der TVE Nordwohlde ist der letzte Halbfinalist im Fußball-Kreispokal. Die Mannschaft von Trainer Martin Werner setzte sich am Dienstagabend nach einem Rückstand noch mit 5:1 (2:1) bei der Zweitvertretung des SC Twistringen durch und folgte damit dem TuS Wagenfeld, dem Barnstorfer SV und dem FC Sulingen II in die Vorschlussrunde.

Werner war nach dem Schlusspfiff erleichtert darüber, dass seine Mannschaft ihrer Favoritenrolle letztlich gerecht geworden war. „Wir wussten, dass es hier schwierig werden wird“, sagte der Coach des Kreisligisten. Und er hatte Recht: Denn in der Anfangsphase waren die Gastgeber, die in der 1. Kreisklasse momentan Rang fünf belegen, gut in der Partie. „Da hat das geklappt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben Nordwohlde früh angelaufen und ganz gut gestört“, zeigte sich SCT-Trainer Ingo Tiemann zufrieden. Sein Team ging durch Nils Warnkes Foulelfmeter früh in Führung (12.). Nordwohlde tat sich derweil auf dem schwierig bespielbaren Untergrund durchaus schwer. Eine Standardsituation verhalf dem Gast zum Ausgleich: Matheis Heikoops Freistoß aus dem linken Halbfeld flog an Freund und Feind vorbei und landete am langen Pfosten im Netz (21.). „Es ist unwahrscheinlich wichtig, in so einem Spiel den Bann zu brechen. Das musst du erst einmal schaffen“, wusste Werner.

Kurzum: Dieser Treffer war der Türöffner für den TVE, der in der Folge etwas mehr Dominanz ausstrahlte gegen Twistringer, die sich nicht versteckten und durch Maciej Ciupka (25.) einen durchaus guten Abschluss verbuchten. Insgesamt aber verlagerte sich das Spiel mehr in die Hälfte der Gastgeber, die in der Schlussphase des ersten Durchgangs in Rückstand gerieten. Nach einer Balleroberung der Gäste hatte Pascal Matz im Strafraum zu viel Zeit und brachte sein Team per Flachschuss in Führung (38.).

Nordwohlde machte es im zweiten Durchgang dann clever und drängte auf die schnelle Entscheidung. Nach einem Pfostentreffer von Nils Wessel staubte Dennis Wagner zum 3:1 ab (50.). „Dieser Treffer war ganz wichtig für uns“, sagte Werner. „Das dritte Tor, spätestens das vierte, war der Genickbruch“, waren sich nach dem Schlusspfiff beide Trainer einig. Dieses angesprochene vierte Tor war nicht nur schön herausgespielt, sondern auch der Beweis dafür, dass es das vielzitierte goldene Händchen der Trainer bei den Wechseln wirklich gibt: Gerade einmal zwei Minuten brauchte Joker Timo Waldeck, um einen Treffer zu erzielen. Twistringen war geschlagen, der TVE noch nicht satt. Genauso, wie sie den Torreigen eröffnet hatten, beendeten ihn die Nordwohlder auch: mit einer Richtung Tor gezogenen Standardsituation, die ohne einen weiteren Kontakt im Kasten landete. Dieses Mal war Felix Kattau auf diese Art und Weise per Ecke erfolgreich (71.). Der Kreisligist hatte weitere Chancen, konnte aber verschmerzen, dass er sie nicht konsequent nutzte.

Der Gegner im Halbfinale steht bereits fest: Am 15. Mai treten die Nordwohlder beim Kreisliga-Spitzenreiter TuS Wagenfeld an.

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