Kreisliga-Abstieg nach 24:25 in Hemelingen besiegelt / Keine Schützenhilfe der Grasberger TVL fehlt ein Tor zum Klassenerhalt

Landkreis Osterholz. Der TV Lilienthal muss mit 11:33 Punkten die Handball-Kreisliga der Männer verlassen und spielt in der kommenden Saison in der Kreisklasse A. Besiegelt wurde der Abstieg durch die knappe 24:25-Niederlage bei der SV Hemelingen. Keine Schützenhilfe leisten konnten die Grasberger: Sie verloren bei der HSG Stedingen II mit 18:24 Toren und schlossen die Saison damit mit 17:27 Punkten ab.
27.04.2010, 20:20
Lesedauer: 1 Min
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Von Wilhelm Schütte

Landkreis Osterholz. Der TV Lilienthal muss mit 11:33 Punkten die Handball-Kreisliga der Männer verlassen und spielt in der kommenden Saison in der Kreisklasse A. Besiegelt wurde der Abstieg durch die knappe 24:25-Niederlage bei der SV Hemelingen. Keine Schützenhilfe leisten konnten die Grasberger: Sie verloren bei der HSG Stedingen II mit 18:24 Toren und schlossen die Saison damit mit 17:27 Punkten ab.

SV Hemelingen - TV Lilienthal 25:24 (13:13): 'Wir haben den Klassenerhalt nicht in Hemelingen, sondern bei unglücklichen Niederlagen und großer Personalnot schon vorher verspielt', wollte Co-Trainer Matthias Gust den Abstieg nicht am letzten Spiel festmachen. Er bescheinigte seinem Team eine sehr gute Leistung. Pech: Wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff hätte der Ausgleich erzielt werden können - er hätte für den Klassenerhalt gereicht -, doch die gute Möglichkeit blieb ungenutzt. Besonders ärgerlich: Gleich vier Siebenmeter wurden vergeben. Jetzt steht für die Lilienthaler noch das Pokalendspiel am 7. Mai gegen die SGO II an. Wie es dann in der kommenden Serie weitergeht, bleibt nach den Worten von Gust abzuwarten.

TV Lilienthal: Weingarten, Le Moine Bauer; Arlt (7/1), Schrimpf (1), Gust (5/1), Hellmann (3/1), Hansel (2), Piekuth (3), Meierdierks, Berthold (3).

HSG Stedingen II - TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf 24:18 (9:9): 'Wir hätten dem TV Lilienthal gerne geholfen, doch es war uns nicht möglich', war aus dem Lager der Grasberger zu hören. Die Gäste hatten Personalnot: Neben Torwart Jürgen Stanek fehlte auch Holger Block. Der Gegner aber hatte für seine letzte Chance auf den Klassenverbleib alles aufgeboten, was zur Verfügung stand. Dennoch hielt die TSG bis zur Pause noch gut mit, hatte dann aber nicht mehr viel zuzusetzen und vergab viele Chancen. Mit diesem Spiel verabschiedete sich Trainer Peter Bartniczak nach vierjähriger Tätigkeit bei den Grasbergern.

TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf: Schütte; Wedde (2), Schnakenberg (1), Radecke (1), Koppen (1), Behrens (3), Bohnacker (4/2), Dohrmann (2), Engler (1), Hilken (3)

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