HSG Stedingen hat Kreisoberliga-Titel praktisch sicher / HSG Lesum/St. Magnus hofft auf Rang zwei Überflieger bekommt auch noch Schützenhilfe

Bremen-Nord·Kreis Wesermarsch. Welch ein Jubel bei den Kreisoberliga-Handballern der HSG Stedingen: Der Klub aus der Wesermarsch feierte nicht nur seinen 35:18-Kantersieg über den TSV Altenwalde II, sondern vor allem den Ausrutscher des scharfen Verfolgers Gut Heil Spaden. Damit ist ihnen der Meistertitel bei sechs Punkten Vorsprung praktisch schon sicher. Dahinter darf sich die HSG Lesum/St. Magnus mit dem 25:23-Erfolg beim MTV Wisch wieder verstärkte Hoffnungen auf den zweiten Platz machen.
22.03.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von OLAF KOWALZIK

Bremen-Nord·Kreis Wesermarsch. Welch ein Jubel bei den Kreisoberliga-Handballern der HSG Stedingen: Der Klub aus der Wesermarsch feierte nicht nur seinen 35:18-Kantersieg über den TSV Altenwalde II, sondern vor allem den Ausrutscher des scharfen Verfolgers Gut Heil Spaden. Damit ist ihnen der Meistertitel bei sechs Punkten Vorsprung praktisch schon sicher. Dahinter darf sich die HSG Lesum/St. Magnus mit dem 25:23-Erfolg beim MTV Wisch wieder verstärkte Hoffnungen auf den zweiten Platz machen.

HSG Stedingen - TSV Altenwalde II 35:18 (17:8): Die Nachricht ereilte den Klub aus der Wesermarsch mitten beim Abendessen im Restaurant "Meteora": Der Verfolger aus Spaden hatte in Dollern überraschend Federn gelassen, damit ist der Vorsprung der HSG vier Spieltage vor Saisonende auf sechs Punkte angewachsen.

"Jetzt werden wir uns den Titel mit Sicherheit nicht mehr nehmen lassen", lachte Stedingens Spielertrainer Bastian Friese hochzufrieden, nachdem sich die Partie gegen Altenwalde zuvor als echte Spaßbremse erwiesen hatte. Nicht, weil sich der Gastgeber gegen die Landesliga-Reserve schwer getan hatte, sondern weil die Unparteiischen eine körperlich und verbal harte Gangart zugelassen hatten.

Letztendlich trotzdem mit dem Erfolg des immer noch ungeschlagenen Spitzenreiters. Der setzte sich nach dem 5:5 vor allem über Steilangriffe auf 10:5 ab und wies den Tabellenzehnten danach weiter klar in die Schranken. Überzeugend war dabei der Außenstürmer Nicolas Nolte, der fast alle seine neun Tore vor der Pause erzielte und sich daher nach dem Seitenwechsel überwiegend auf der Bank ausruhen durfte. Nach dem Seitenwechsel war Maximilian Tallgauer im Tor gut aufgelegt.

HSG Stedingen: Tallgauer, Heinemann; Friese (3), Patrick Tytus (2/1), Marcel Tytus (6), Lapsien (7/1), Nolte (9), Hagestedt (2/1), Kranz (1), Aumann (1), Dierks (2), Döhle (2).

MTV Wisch - HSG Lesum/St. Magnus 23:25 (9:10): Das Ringen um die Vizemeisterschaft hat sich nach der Niederlage von Gut Heil Spaden zu einem echten Vierkampf entwickelt. Mittendrin die Rot-Blauen, die sich beim Erfolg über den Tabellensiebten recht schwer taten, dafür aber bis auf vier Punkte an Spaden herankamen.

Das lag zum einen daran, dass ihnen mit Marius Thomaneck und Marian Plotzke zwei rechte Rückraumspieler fehlten, deren Job der Spielertrainer Sven Guse übernahm. Außerdem hatten die Nordbremer Schwierigkeiten mit dem behäbigen Spielaufbau des Gastgebers. Trotzdem fand sich die HSG Lesum/St. Magnus beim 18:14 schon fast auf der sicheren Siegerstraße, als sie einige Zeitstrafen wieder in die Bredouille brachten. Der MTV Wisch glich zum 20:20 aus, per Endspurt sicherte sich der Gast über das 25:21 aber doch noch die beiden hochverdienten Punkte. "Ein schönes Abschlussgeschenk für Christoph Hoffmeister", befand der HSG-Spielertrainer Sven Guse, dessen Schützling am 1. April zurück ins heimatliche Wernigerode zieht.

HSG Lesum/St. Magnus: Huckschlag; Wendland (2), Zerjattke (3), Maul (4), Kock (7), Madsen, Hummrich (1), Hoffmeister (1), Guse (2), Michael Thomaneck (5).

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