BSG Hüderbeek unterliegt Bremen-Ligist Blumenthaler SV beim Neujahrsturnier mit 0:3 Überraschungsfinalist aus der 2. Kreisklasse

Ritterhude. Der Blumenthaler SV hat das 34. Fußball-Neujahrsturnier des ASV Ihlpohl um den ULC-Cup in der Ritterhuder Moormannskamp-Halle gewonnen. Im Finale setzte sich der Bremen-Ligist glatt mit 3:0 gegen die Überraschungsmannschaft aus der 2. Kreisklasse Osterholz, BSG Hüderbeek, durch. Dritter wurde die SG Aumund-Vegesack mit einem 2:0-Sieg im kleinen Endspiel gegen den ASV Ihlpohl.
03.01.2013, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Klaus Grunewald

Ritterhude. Der Blumenthaler SV hat das 34. Fußball-Neujahrsturnier des ASV Ihlpohl um den ULC-Cup in der Ritterhuder Moormannskamp-Halle gewonnen. Im Finale setzte sich der Bremen-Ligist glatt mit 3:0 gegen die Überraschungsmannschaft aus der 2. Kreisklasse Osterholz, BSG Hüderbeek, durch. Dritter wurde die SG Aumund-Vegesack mit einem 2:0-Sieg im kleinen Endspiel gegen den ASV Ihlpohl.

"Im Hallenfußball gibt es immer wieder völlig unerwartete Ergebnisse", kommentierte der Spielausschussvorsitzende des Fußballkreisverbandes Osterholz, Jürgen Stenken, den Einzug der Hüderbeeker ins Finale. Die Mannschaft von Trainer Maik Fiegert war kurzfristig für den SV Blau-Weiß Bornreihe eingesprungen und nach dem 0:4 im Auftaktspiel gegen die SG Aumund-Vegesack schon als "Kanonenfutter" abgestempelt worden.

Doch in den weiteren Gruppenspielen (jeweils zwölf Minuten lang ohne Wechsel) bot der Underdog den klassenhöheren Teams SV Grohn (1:0) und TuSG Ritterhude (1:1) Paroli. Ihlpohls Fußballspartenleiter und Turnierorganisator Manfred Lascheit: "Die Hüderbeeker haben gezeigt, wie weit man in der Halle mit Einsatzfreude und Energie kommen kann".

Energie war auch der entscheidende Faktor für das 1:0 des Tabellenführers der 2. Kreisklasse Osterholz im Halbfinale gegen Gastgeber ASV Ihlpohl. Während die Hüderbeeker personell gut bestückt angereist waren, musste der Coach des Kreisligisten, Frank Schardelmann, mit einem kleinen Kader auskommen und selber auflaufen. Schardelmann: "Irgendwann wird die Luft knapp, deshalb haben wir auch gegen Hüderbeek den Kürzeren gezogen."

Luftsprünge hatten die Ihlpohler hingegen nach der Vorrundenpartie gegen den hohen Favoriten Blumenthaler SV gemacht. Das 1:0 durch einen Sonntagsschuss von Kim Sulinski wurde mit hohem läuferischem Aufwand und Fortunas Hilfe verteidigt.

Im zweiten Halbfinale standen sich die alten Rivalen Blumenthaler SV und SG Aumund-Vegesack gegenüber, deren Trainer Kristian Arambasic die Spiele ebenfalls als Aktiver miterlebte. Wobei ihm die 0:2-Halbfinalniederlage gegen den Ortsnachbarn allerdings nicht gefallen konnte, weil sein Team in der Vorrunde alle Spiele sicher gewonnen hatte. Gleichwohl erwies sich die Mannschaft vom Burgwall als spielstärkste Einheit und zog verdient ins Finale ein, in dem sie den Hüderbeekern beim unangefochtenen 3:0-Erfolg die Grenzen aufzeigte und keine Chance ließ.

Die Tore für den Cup-Gewinner, der zudem eine Geldprämie von 200 Euro einsackte, erzielten Dominik Willkomm und Ahmed Eren (2). Die SAV tröstete sich mit dem dritten Rang nach einem ungefährdeten 2:0 im kleinen Finale gegen den ASV Ihlpohl sowie mit der Tatsache, dass sie das Neujahrsturnier des ASV Ihlpohl bereits sechs Mal gewonnen haben. So oft wie keine andere Mannschaft.

Vier Mal hieß der Cupgewinner ASV Ihlpohl, zum dritten Mal konnte sich jetzt der Blumenthaler SV in die Siegerliste eintragen. Nachdem die Traditionsveranstaltung im vergangenen Jahr wegen eines kollabierten Spielers hatte abgebrochen werden müssen, ging die 34. Auflage reibungslos über die Bühne. Gregor Trebin (SAV), der seit 38 Jahren als Schiedsrichter fungiert und bislang kein einziges Neujahrsturnier in Ihlpohl verpasst hat, zeigte sich auch dieses Mal angetan von den "fairen Begegnungen und der guten Organisation". In dieselbe Kerbe schlug Rainer Kolloff, Mitgesellschafter des Fitnessclubs und Sponsors ULC. Für den reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs sorgte Spielleiter Thomas Lascheit mit seinem Team. Fast auf die Minute genau, wie geplant, ertönte um 18.17 Uhr zum letzten und damit 18. Mal der Schlusspfiff beim 34. Neujahrsturnier des ASV Ihlpohl.

Einziger Wermutstropfen: Die rund 300 Zuschauer sahen in gut vier Stunden Hallenfußball relativ wenige Tore. Grund: Mit dem weichen Hallenball musste auf kleine Handballtore gespielt werden, weil die obligatorischen Hallenfußballtore nicht in der vor kurzem modernisierten Moormannskamp-Sportanlage installiert werden können.

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