Weyhe

Überzeugende Vorstellung mit zwei kleinen Schönheitsfehlern

Weyhe. Auf dem Papier schien es eine knappe Angelegenheit zu werden, schließlich trafen zwei Teams mit einer ähnlichen Bilanz aufeinander. Doch in der Realität schickten die Fußball-B-Junioren des SC Weyhe den SC Concordia aus Hamburg in der Regionalliga Nord mit einem klaren 5:2 (2:0)-Erfolg auf die Heimreise.
10.03.2014, 00:00
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Überzeugende Vorstellung mit zwei kleinen Schönheitsfehlern
Von Jens Hoffmann

Auf dem Papier schien es eine knappe Angelegenheit zu werden, schließlich trafen zwei Teams mit einer ähnlichen Bilanz aufeinander. Doch in der Realität schickten die Fußball-B-Junioren des SC Weyhe den SC Concordia aus Hamburg in der Regionalliga Nord mit einem klaren 5:2 (2:0)-Erfolg auf die Heimreise. Damit zogen die Weyher auch in der Tabelle an den Gästen vorbei und sind jetzt Liga-Fünfter.

Der Sieg wäre noch deutlicher ausgefallen, „wenn wir nach dem 5:0 unsere Defensivarbeit im Mittelfeld nicht komplett eingestellt hätten“, wie SCW-Trainer Holger Finken später zugab. So kamen die Gäste noch zu zwei einfachen Treffern, die beide von einer geringen Gegenwehr gekennzeichnet waren. Nutznießer war beide Male Abdullah Abou Rashed (77./78.).

Doch diesen Doppel-Lapsus konnten sich die Platzherren erlauben, weil sie eine gute Stunde lang in Vorleistung gegangen waren. Vor der Pause gelang zwar längst nicht alles, „aber wir waren brutal effektiv“, so Holger Finken. Der überragende Ilker Dogru, der im weiteren Verlauf als Vorbereiter und Vollstrecker brillierte, mit dem 1:0 (25.) und Jan-Phillip Brünings mit dem 2:0 (30.) waren vorentscheidend erfolgreich.

Nach dem Wechsel legten die Weyher nach. Sie agierten nun noch dominanter, ohne fehlerfrei zu sein. „Es war auch Stückwerk dabei“, gestand Coach Finken, aber das Positive überwog eindeutig. Erneut Brünings (52.), erneut Dogru (55.) sowie der eingewechselte

Pascal Kranz (61.) sorgten für glasklare Verhältnisse. „Wir haben Concordia nicht mehr zur Entfaltung kommen lassen“, lobte Holger Finken seine Mannschaft, die gegenüber der ersten Hälfte noch einmal eine Schippe draufgelegt hatte. „Vor der Pause mussten wir noch zu viel investieren, um Bälle zu behaupten beziehungsweise zu erobern“, so der SCW-Coach. Nachher sah alles einfacher, selbstverständlicher aus. Zumindest bis zur 77. Minute.

Aber es waren zwei verkraftbare Schönheitsfehler, die das zu Null verhinderten.

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