Weyhes Volleyball-Herren feiern in der Verbandsliga ihren ersten Saisonsieg – 3:0 in Bersenbrück Unbeeindruckt zum Überraschungserfolg

Weyhe. Mitunter ist es gut, eine Aufgabe ohne konkrete Erwartungen anzugehen. Diese Erfahrung durften jetzt die Volleyballer des SC Weyhe machen. Der Verbandsliga-Aufsteiger hatte bis zur Partie beim TuS Bersenbrück drei Mal verloren, während der Gegner drei Mal siegreich blieb. "Das war auch alles, was wir über die Bersenbrücker wussten", bekannte SCW-Spielertrainer Sven Meier nachher, "eben dass sie in der Tabelle deutlich über uns stehen". Ansonsten stand die Fahrt unter dem Beckenbauerschen Motto: "Schaun mer mal..." In Bersenbrück kehrten sich die Vorzeichen prompt komplett um – die Gäste siegten mit 3:0 (25:23, 25:20, 25:21).
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Unbeeindruckt zum Überraschungserfolg
Von Jens Hoffmann

Weyhe. Mitunter ist es gut, eine Aufgabe ohne konkrete Erwartungen anzugehen. Diese Erfahrung durften jetzt die Volleyballer des SC Weyhe machen. Der Verbandsliga-Aufsteiger hatte bis zur Partie beim TuS Bersenbrück drei Mal verloren, während der Gegner drei Mal siegreich blieb. "Das war auch alles, was wir über die Bersenbrücker wussten", bekannte SCW-Spielertrainer Sven Meier nachher, "eben dass sie in der Tabelle deutlich über uns stehen". Ansonsten stand die Fahrt unter dem Beckenbauerschen Motto: "Schaun mer mal..." In Bersenbrück kehrten sich die Vorzeichen prompt komplett um – die Gäste siegten mit 3:0 (25:23, 25:20, 25:21).

So machte Sven Meier den unerwarteten Erfolg dann auch weniger am gegnerischen Team als vielmehr an einem eigenen Lernprozess fest. In Weyhe war gesprochen worden unter der Woche – ausgiebig und zielgerichtet. "Wir haben eine klare Fehleranalyse betrieben und das Training darauf abgestimmt", berichtete Meier. In der Praxis bedeutete dies, dass besonders der Bereich Annahme/Abwehr optimiert und die generelle Laufbereitschaft verbessert werden musste. Und siehe da: Es funktionierte.

Die Bersenbrücker, die bis dahin mit einer klasse Bilanz von 6:0 Punkten geglänzt hatten, sahen sich mit einer Mannschaft konfrontiert, der überraschend wenig Patzer unterliefen. "Natürlich gab es auch in Bersenbrück Phasen, in denen wir mehrere Punkte in Folge kassiert haben", so Meier. Aber dieser Umstand darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der SC Weyhe insgesamt einen deutlich konstanteren Eindruck hinterließ als in den Wochen zuvor. Und selbstbewusster agierte der Neuling auch. Im ersten Satz brachte selbst ein 5:10-Rückstand die Gäste nicht aus der Spur. "Wir haben unbeeindruckt vom Gegner einfach weitergespielt", brachte Meier das wirkungsvolle Rezept auf einen einfachen Nenner. So ging Durchgang eins noch mit 25:23 an den SCW.

In den folgenden Sätzen kamen die Gäste nicht mehr so sehr in die Bredouille, sondern gefielen mit einer enormen Stabilität. Das 25:20 und anschließende 25:21 wurde nicht unbedingt spektakulär, aber sehr überlegt herausgespielt.

Auf dieser Basis können die Weyher mit berechtigten Hoffnungen auf den kommenden Heimspieltag in der KGS-Halle 1 in Leeste blicken. Dort bekommt es der Gastgeber am Sonnabend ab 15 Uhr mit dem TuS DJK Bösel und dem VC Osnabrück zu tun, also just jenen beiden Teams, die in der Tabelle hinter den Weyhern rangieren. Große Leistungsunterschiede kann Sven Meier nicht ausmachen. "Osnabrück hat Bösel zwar unlängst mit 3:2 besiegt, aber das war eine ganz enge Kiste", weiß er.

Das Ziel der Weyher ist deshalb klar umrissen. "Wir streben vier Punkte an", sagt Meier. Der aktuelle Drittletzte möchte in der Verbandsliga 1, die sich aus neun Mannschaften zusammensetzt, am Saisonende zumindest auf Rang sechs stehen, um allen Eventualitäten im Kampf um den Klassenerhalt aus dem Weg zu gehen. Was diesen Wunsch nährt: Weyhe kann personell aus dem Vollen schöpfen.

SC Weyhe: Plath, Arndt, Lange, van de Ven, Brogsch, Langpap, Liese, Radeke, Bruns, Meier.

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