Bei der TuSG rechnet nun aber niemand mehr mit dem Abstieg Unglücklich 2:1 gewonnen

Ritterhude. Eigentlich hätten Spieler und Verantwortliche der TuSG Ritterhude froh sein müssen: 2:1 (0:0) beim ebenfalls abstiegsgefährdeten Heeslinger SC II durchgesetzt und nun sieben Zähler vor eben diesem Kontrahenten – da sollte der Verbleib in der Fußball-Bezirksliga gesichert sein. Und doch waren sie alle weniger glücklich.
04.05.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Carsten Spöring

Eigentlich hätten Spieler und Verantwortliche

der TuSG Ritterhude froh sein müssen: 2:1 (0:0) beim ebenfalls abstiegsgefährdeten Heeslinger SC II durchgesetzt und nun sieben Zähler vor eben diesem Kontrahenten – da sollte der Verbleib in der Fußball-Bezirksliga gesichert sein. Und doch waren sie alle weniger glücklich.

Der Treffer zur Ritterhuder 1:0-Führung (53.) fiel nämlich aus einem Missverständnis heraus. Ein Heeslinger lag verletzt am Boden, Tobias Jahn schlug den Ball in Richtung Heeslinger Keeper, doch der stand vor seinem Strafraum, und der Ball landete hinter ihm im Netz. Wütende Proteste der Gastgeber waren die Folge, erst nach zehn Minuten beruhigten sich die Gemüter.

Ritterhude strahlte in dieser zweiten Halbzeit allerdings etwas mehr Torgefahr aus als zu Beginn der Partie. Doch vor dem zweiten TuSG-Tor fiel erst einmal der Ausgleich, als Lennart Lahde sich im Strafraum der Ritterhuder durchsetzte und ins lange Eck zum 1:1 traf (87.). Und Ritterhudes Siegtreffer fiel auch erst mit dem Schlusspfiff. Da aber hatte sich Niklas Kutz noch einmal bis vors Heeslinger Gehäuse vorgearbeitet, wurde vom SC-Kapitän gelegt (der dafür rot sah) und verwandelte den Elfmeter selbst zum 2:1 (90.+2).

In den ersten 45 Minuten hatten beide Mannschaften auch noch keine Impulse gesetzt. TuSG-Trainer Julian Geils forderte in der Pause dann auch mehr Initiative von seinen Spielern. Und vor allem der eingewechselte Patrik Plasa gab dem Ritterhuder Spiel Linie, die ebenfalls hereingenommenen Tobias Böttcher und James Saah Josiah sorgten für Bewegung, Niklas Kutz beschäftigte zudem gehörig die Heeslinger Abwehr. So ging der Erfolg der Ritterhuder alles in allem sicherlich in Ordnung – wenn da nicht der unglückliche Führungstreffer gewesen wäre. . .

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