Bruchhausen-Vilsen verspielt gegen Wagenfeld beinahe einen Drei-Tore-Vorsprung – Endstand 5:3

Unnötig spannend

Bruchhausen-Vilsen. „Das sah nicht so aus, als ob das nochmal spannend werden würde“, gestand Norbert Schmusch. 3:0 hatte der SV Bruchhausen-Vilsen bereits zur Halbzeit in der Nachholpartie der Fußball-Kreisliga beim TuS Wagenfeld geführt.
03.12.2015, 00:00
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Unnötig spannend
Von Patrick Hilmes

„Das sah nicht so aus, als ob das nochmal spannend werden würde“, gestand Norbert Schmusch. 3:0 hatte der SV Bruchhausen-Vilsen bereits zur Halbzeit in der Nachholpartie der Fußball-Kreisliga beim TuS Wagenfeld geführt. Doch der Betreuer der Lila-Hemden hatte in der zweiten Hälfte noch einiges zu notieren: 5:3 stand es nach der Begegnung aus Sicht der Vilser.

Und dabei gerieten die drei Punkte der Gäste noch in Gefahr. Auf 3:4 gelang es Wagenfeld zu verkürzen – doch zu spät. Erst in der 90. Minute markierte Alec Kuhlmann den Anschluss. Mehr als ein kurzfristiges und mulmiges Gefühl löste dieser Treffer bei den Vilsern aber nicht aus, den Gastgebern bot sich keine weitere Gelegenheit. In Unterzahl – Moritz Warnke holte sich einmal Gelb wegen Meckerns und einmal wegen Foulspiels ab (93.) – erzielte der eingewechselte Daniel Freund den erlösenden Schlusspunkt (93.). Dabei gelang Freund das, an dem seine Mannschaftskollegen Jan-Christoph Kornau und Feizal Alkozei zuvor noch gescheitert waren: Er behielt die Nerven und verwandelte mutterseelenallein vor dem gegnerischen Tor. „Hätten wir eine der Chancen vorher reingemacht, wäre das Spiel mausetot gewesen. So kann es immer sein, dass man sich ein krummes Ding einfängt“, betonte Norbert Schmusch. So geschehen in der 70. Minute: Selim Iflazoglu markierte per Billiard-Tor den 1:3-Anschlusstreffer.

Doch die Lila-Hemden hatten eigentlich die passende und prompte Antwort parat. Fünf Minuten später stellte Christian Mewes den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Wagenfeld gab sich aber nicht auf und versuchte zu verkürzen. Und in Minute 78 fingen sich die Gäste erneut ein „krummes Ding“. Die Verteidigung verpasste eine scharfe Hereingabe gleich doppelt. „Der eine kommt nicht mehr ganz ran, der andere schlägt über den Ball und weiter hinten steht natürlich einer frei, der einschiebt“, schilderte Schmusch. Der Glückliche hieß: Alec Kuhlmann.

Doch am Ende reichte den Vilsern der Vorsprung aus Halbzeit eins aus, den Feizal Alkozei (10.), Christian Mewes (18.) und Moritz Warnke herausgeschossen hatten. Sieg Nummer acht bedeutet derzeit Rang sieben in der Tabelle.

PHI

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